Integrierte Ländliche Entwicklung – kurz ILE – ist ein interkommunaler Zusammenschluss mehrerer Gemeinden mit dem Ziel der Sicherung und des Ausbaus der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum. Hierbei sollen verschiedene Bereiche wie Wohnen, Bildung, soziales Leben, Naherholung, Infrastruktur und die Thematik der Zukunftsgestaltung behandelt werden. Grundlage bildet ein gebietsbezogener, sektorüberrgreifender, partnerschaftlicher und langfristiger Ansatz. Aus der gemeindeübergreifenden Lösung von Problemstellungen sollen Synergie-Effekte entstehen, die dem gesamten Raum zugute kommen.

Da ILE-Vorhaben zur Entwicklung des Ländlichen Raumes beitragen, wird deren Implementierung vom Amt für Ländliche Entwicklung fachlich betreut und finanziell gefördert. Sowohl bei der Erstellung einer Entwicklungsstrategie, dem so genannten Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept – kurz ILEK – wie auch bei der Umsetzung des Konzepts mit Hilfe einer Koordinationsstelle steht das Amt für Ländliche Entwicklung unterstützend zur Seite.

Informieren Sie sich gern auch in unserem Flyer (Stand 2021).

Was treibt eigentlich ein(e) Regionalmanager/-in? Und was ist überhaupt "Regionalmanagement?" Diese Fragen versucht Dr. Markus Hilpert, Dozent an der Universität Augsburg, für seine Geographiestudenten zu klären. Entstanden ist dabei ein Reihe an Exkursionsvideos, unter anderem ein Video mit der Regionalmanagerin Simone Hummel vom Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V.  Wenn Sie mehr zur interkommunalen Zusammenarbeit in der Region Holzwinkel und Altenmünster wissen wollen, dann klicken sie doch mal auf das Video unten.

Regionalmanagerin Simone Hummel im Gespräch mit Dr. Markus Hilpert von der Universität Augsburg über ihre Aufgaben im Holzwinkel und Altenmünster.  Quelle: M. Hilpert; B. Kräußlich;  Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume.

 

Presse:

Ländliche Entwicklung als große Schwester (02.06.2015)

Neue Managerin - Sie kümmert sich, damit es vorwärts geht (28.05.2015)

Den Holzwinkel voranbringen (23.04.2015)

Der Verein

Im Rahmen des ILEKs wurde im September 2014 das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. gegründet. Der Verein stellt die Interessengemeinschaft der Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Welden dar und verfolgt in interkommunaler Zusammenarbeit unterschiedliche Belange. Seitens der Gemeinden wurde das Entwicklungsforum mit der Umsetzung des ILEKs und der Entwicklung des Raumes anhand der Entwicklungsziele beauftragt. Die Koordinationsstelle des Vereins und die Mitglieder der sechs thematischen Entwicklungsfelder arbeiten intensiv an verschiedenen Projekten.

Für den Regierungsbezirk Schwaben nimmt der Verein damit eine Vorreiterrolle ein: Das Entwicklungsforum verkörpert  die erste gemeindeübergreifende Zusammenarbeit auf Basis einer Integrierten Ländlichen Entwicklung, die im Rahmen der Umsetzungsbegleitung eine Koordinationsstelle einrichten konnte. Zugleich ist es die erste ILE-Initiative im Landkreis Augsburg.

Erstes Netzwerktreffen der „Integrierten ländlichen Entwicklung“ (ILE) in Schwaben

Die ländlichen Regionen in Schwaben sind lebenswerte Räume, in denen es sich gut wohnen, arbeiten und erholen lässt. Damit das auch in Zukunft noch so bleibt, ist es eine ständige Aufgabe aller Verantwortlichen, sich für den Raum einzusetzen, sich auf kommende Trends vorzubereiten und den Raum weiterzuentwickeln, auch in interkommunaler Zusammenarbeit.

„Uns war es eine große Ehre, das erste Vernetzungstreffen aller ILE-Initiativen von Schwaben in Welden ausrichten zu dürfen. Die Veranstaltung gab uns allen die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und voneinander zu lernen, denn jeder hat andere Themen oder Herangehensweisen. Und dennoch muss das Rad nicht immer neu erfunden werden.“, so Bürgermeister und Vorsitzender der gastgebenden Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Holzwinkel-Altenmünster Peter Bergmeir. Am 08. Oktober 2019 waren Mitarbeiter des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE) in Schwaben unter der Leitung von Christian Kreye, Mitarbeiter des ALE in Oberbayern sowie Bürgermeister, Projektmanager und Planer der beteiligten ILE-Gemeinden in den Holzwinkelsaal eingeladen.

Dass die ILE ein erfolgreiches Instrument für die Entwicklung der ländlichen Räume darstellt, wird zunehmend deutlich. In Bayern gibt es über 100 solcher Zusammenschlüsse, in Schwaben mittlerweile 10, bald elf, freuen sich die Teilnehmer des ersten schwabenweiten Vernetzungstreffens.

Behördenleiter Kreye lobte das Engagement der Anwesenden als Macher, die mit ihren Ideen und ihrem Handeln den ländlichen Raum voranbringen. Dadurch sei ein großer Schatz von Erfahrungen mit interkommunaler Zusammenarbeit entstanden. „Sie sind mutig, weil Sie das nicht nur auf ihren eigenen Verantwortungsbereich beschränkt tun, sondern die Möglichkeit sehen, zusammen mit anderen mehr oder Besseres zu erreichen“, sagte Kreye. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand gegenseitiger Austausch und Vernetzung. Auch an Praxisbeispielen mangelte es im Holzwinkelsaal nicht. Weldens Bürgermeister Peter Bergmeir gab einen Einblick, wie in der ILE Holzwinkel-Altenmünster die Zusammenarbeit im Rahmen eines Vereins und einer Umsetzungsbegleitung mit ILE-Managerin Simone Hummel, unterstützt durch Vereinskoordinator Rainer Schmied und Projektassistentin Theresa Haydn, funktioniert. In Schwaben war dies die erste kommunale Allianz, die mit finanzieller staatlicher Unterstützung über eine „Kümmerin“ den Prozess begleitet und Projekte vorantreibt. Innenentwicklung im Auerbergland, soziale Projekte im mittleren Ries, die Stärkung der Naherholung und Tourismus in der Alpenmodellregion Weitnau/Missen-Wilhams, Projekte im Bereich Gewerbe wie der „Tag der Ausbildung“ im Holzwinkel oder die Möglichkeiten einer offensiven Öffentlichkeitsarbeit in Lech-Wertach, die Teilnehmer erhielten einen breiten Einblick in Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit.

„Bleiben Sie dran und blicken weiterhin über den eigenen Tellerrand“, zog Abteilungsleiter Max Lang ein Resümee. Nur so gelinge es, die Region attraktiv zu halten und für die Zukunft zu rüsten.

 

„ILE Holzwinkel und Altenmünster“ ist „absolutes Vorzeige-Projekt“

Stimmkreisabgeordneter Georg Winter besuchte zusammen mit Vertretern des ALE Schwabens das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. Behördenleiter Christian Kreye lobte die ILE Holzwinkel und Altenmünster als ein „absolutes Vorzeige-Projekt“.

„Bei unserem Auftakt im Jahr 2012 machten wir klar, dass wir an einem Strang ziehen werden, um die Region weiter zu bringen“, blickte Landtagsabgeordneter Georg Winter auf den Beginn der interkommunalen Zusammenarbeit zurück. Und das sei sichtlich gelungen, stimmte er bei einem Informations-Termin im Rathaus Welden zu.

Freuen sich über die gute interkommunale Zusammenarbeit. Stehend: BGM Jäckle, BGM Mengele, MdL Winter, Behördenleiter Kreye (ALE), Abteilungsleiter Klinge (ALE). Auf der Freiraum-Bank (v.l.n.r): ILE-Managerin Hummel, BGM Gleich, Vorsitzender Bergmeir, stellv. Vorsitzender Walter.

Zusammen mit dem Behördenleiter des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) Schwaben, Christian Kreye sowie dem zuständigen Abteilungsleiter Ludger Klinge informierte sich Herr Winter über die Projekte und den Ist-Stand der interkommunalen Zusammenarbeit der sechs Gemeinden. ILE-Managerin Hummel gab einen Abriss über die Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V., die Nachbarschaftshilfen aber auch den kommenden Tag der Ausbildung (20.11.19). MdL Winter gratulierte im Anschluss zu der guten und effektiven Umsetzung im Entwicklungsforum. Vorsitzender Bergmeir verwies dabei auf die gute und schnelle Zusammenarbeit mit dem ALE, die wesentlich zum Erfolg der interkommunalen Zusammenarbeit beiträgt. Und diese sei noch lange nicht beendet: Vor allem der Erhalt des Mittelschulstandortes müsse im Fokus stehen, so Bürgermeister Walter. Dem stimmten die Anwesenden zu und diskutierten Möglichkeiten, wie die bestehende, sehr gute digitale Arbeit an den Schulen möglicherweise weiter gefördert werden könnte.

Die Vertreter der beteiligten Gemeinden stellten MdL Winter auch ihre wichtigsten kommunalen Anliegen vor: In Heretsried bestimmen vor allem die beiden Dorferneuerungsmaßnahmen das Arbeitsgeschehen. Bürgermeister Jäckle betonte hierbei die hilfreiche Unterstützung des ALEs. Die Gemeinde Altenmünster beschäftigt sich mit der schwierigen Maßnahme in Hegnenbach sowie der geplanten Dorferneuerung in Eppishofen. In Emersacker dreht sich alles um die Restaurierung des Schlosses sowie die Einrichtung einer neuen Gaststätte, erläuterte stellv. Bürgermeister Mengele. Bürgermeister Gleich verwies auf die Erweiterung des Kindergartens in Bonstetten, die geplanten Maßnahmen in der Ortsmitte sowie den Radweg, der zusammen mit Heretsried und Gersthofen umgesetzt werden wird.

Vor allem die Chance eines Naturfreibades bzw. einer Badegelegenheit hielt MdL Winter abschließend für sehr interessant. Mit einem Bade-Angebot werde Wohnen und Leben auf dem Land attraktiver und ansprechender. Er verwies auf bestehende Förderprogramme und sprach seine Unterstützung aus.

ILE Holzwinkel-Altenmünster auf der Erfolgsspur

 Die erfolgreiche Arbeit der ILE Holzwinkel-Altenmünster wird fortgesetzt. Dazu überreicht der Präsident des Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben Johann Huber dem Vorsitzenden der interkom. Interessensgemeinschaft Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V., Peter Bergmeir sowie dem stellv. Vorsitzenden Bernhard Walter, einen Zuwendungsbescheid über 285.000 Euro für die kommenden vier Jahre. Damit betragen die Gesamtfördermittel des ALE Schwabens für die Umsetzungsbegleitung in sieben Jahren rund 435.000 Euro. Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung des ALE Schwaben arbeitet ILE-Managerin Simone Hummel seit Februar 2015 für das Entwicklungsforum. Sie koordiniert und treibt die Projekte und Maßnahmen der sechs Kommunen voran. Bürgermeister Bergmeir freut sich, dass die Projektstelle für weitere vier Jahre gefördert wird. Sie ist eine wichtige Unterstützung für die Entwicklung der Region. Die Gründung der interkom. Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V., der Tag der Ausbildung, die Einrichtung eines Technischen Bauamtes für die Region Holzwinkel, die Maßnahmen im Senioren-Bereich oder die Öffentlichkeitsarbeit mit Homepage und Newsletter sind eine beeindruckende Bilanz der interkom. Zusammenarbeit. Und in den nächsten Jahren sind noch viele Maßnahmen, bspw. im Bereich der Bildung und Naherholung geplant.

Gemeinsam für die Region!


Der Gesamtvorstand Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V., ILE-Managerin Fr. Hummel, Vereinskoordinator Hr. Schmied

Seit 2013 arbeiten die sechs Gemeinden nun gemeinsam an einer „Integrierten ländlichen Entwicklung", - zuerst an der Gründung der ILE und der Erstellung des ILEKs, seit 2015 nun auch an der Umsetzung des Konzepts und der Verfolgung gemeinsamer Ziele -  um die beiden Regionen im Verbund voran zu bringen.

Zugleich wird die Zusammenarbeit mit größeren Projektpartnern, die in der Region und über sie hinaus wirken, gesucht und gefunden. Der Raum Holzwinkel und Altenmünster ist schon lange in die Aktivitäten und Planungen des Naturparks Augsburg, Westliche Wälder e.V. mit einbezogen. Seit 2008 orientiert man sich zudem am Leitbild und den Zielen aus dem „Regionalen Entwicklungskonzept“ (REK) von ReAL West e.V. und konnte dadurch eine Vielzahl von Projekten mit Unterstützung der EU umsetzen.

Einen Überblick über aktuelle Kooperationsprojekte der sechs Gemeinden im Raum Holzwinkel und Altenmünster sowie die Projekte im Rahmen der ILE können Sie sich unter Projekte verschaffen.

Der Raum Holzwinkel und Altenmünster bekommt ein Profil

Gründung des Entwicklungsforums in Bonstetten 2014

Im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung mit der Konzepterstellung des ILEKs beauftragt, regte Prof. Klaus Kellner die Gründung eines Kooperationsverbandes aus den fünf Holzwinkelgemeinden und der Gemeinde Altenmünster an. Zur einheitlichen Darstellung wurde im Juni 2013  aus dem Markenzeichen „Schwäbischer Holzwinkel“ der „Holzwinkel Augsburger Land“ und „Altenmünster Augsburger Land“. Das gemeinsame Profil, das die Gemeinden und die Regionen verbindet, lautet „Freiraum zum Leben“.

Gründung des Entwicklungsforums in Bonstetten 2014

Zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie gründeten die ILE-Gemeinden im September 2014 den Verein "Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V". Ihm obliegt die Umsetzung und Realisierung der Maßnahmenvorschläge des ILEKs. Auf dieser Basis der Förderung des Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben konnte hierfür eine Koordinationsstelle mit Sitz in Welden eingerichtet werden.

Sieben Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit

Mit Unterstützung durch das ALE Schwaben arbeiten die sechs Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden in unterschiedlichen Themen interkommunal zusammen. Zur Umsetzung von Projekten, Maßnahmen und dem operationellen Geschäft wurde 2014 der Verein Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. eingerichtet.

Seit 2015 arbeitet die Region nun intensiv daran, ähnliche Herausforderungen gemeinsam zu meistern, um in der Region weiterhin „Freiraum zum Leben“ zu gewährleisten. Die Ergebnisse der interkommunalen Zusammenarbeit sprechen für sich, so erster Vorsitzender Florian Mair: „Nur gemeinsam konnten wir eine Vielzahl von Projekten und Verbesserungen für unsere Region umsetzen. Denken wir nur an die Gründung einer interkommunalen Musikschule, die Aufwertung als Naherholungsregion durch ein gemeindeübergreifendes Wanderwegenetz oder unseren Einsatz für eine Fortentwicklung von Mobilitätsangeboten im ländlichen Raum. Ich meine, wir konnten einen hohen Mehrwert für die Region generieren.“

Frägt man die Bürgermeister der sechs beteiligten Gemeinden nach den bedeutsamsten Projekten, ergibt sich eine bunte Mischung aus dem Tag der Ausbildung, dem Regionalbudget, oder dem On-Demand Angebot AktiVVo, den Nachbarschaftshilfen, dem Ausbildungskompass und dem Kernwegenetz-Konzept. Ginge es nach Regionalmanagerin Hummel, hätte seit 2015 noch viel mehr an großen Projekten passieren können. „Der Aufbau der Strukturen und Anbahnung von Maßnahmen nahm leider eine gewisse Zeit in Anspruch. Aber mit der Evaluierung unserer Arbeit und der Neuaufstellung des Entwicklungskonzepts haben wir nun die Möglichkeiten, stärker und zielgenauer auf neue Herausforderungen einzugehen“.

Sachbericht gibt Überblick über die interkommunale Zusammenarbeit

Einen Überblick über den IST-Stand der Zusammenarbeit seit 2015 bietet der Sachbericht zur interkommunalen Zusammenarbeit. Er dient als Nachweis über abgeschlossene und laufende Projekte, gibt eine Übersicht über die Arbeitsbereite der Geschäftsstelle und führt auch zukünftige Projekte und Maßnahmen auf. Anfang März hat das Entwicklungsforum den Sachbericht für das Jahr 2021 bis inkl. Februar 2022 dem ALE Schwaben vorgelegt.

Regionalmanagerin Hummel gibt darin einen kleinen Überblick über wichtige Projekte: Mit dem Leuchtturmprojekt „Tag der Ausbildung“ können Jugendliche mit Bustouren ausbildende Betriebe vor Ort kennenlernen und Berufe ausprobieren. In der Broschüre „Ausbildungskompass“ werden Informationen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, Praktika oder Ferienjobs in regionalen Betrieben vermittelt. Hier arbeiten wir eng mit den regionalen Gewerbeverbänden sowie der Handwerkskammer Schwaben zusammen.

Zu den sozialen Themen gehört die Implementierung zweier Nachbarschaftshilfen, die zwischen Hilfesuchenden und Seniorinnen und Senioren sowie Freiwilligen vermitteln. Darauf aufbauend kann die Region, als eines von drei Pilotvorhaben im Landkreis Augsburg, eine dezentrale Anlaufstelle für Senioren einrichten. Ziel ist ein niederschwelliges Angebot an Beratung und Hilfe, die bei Bedarf auch direkt zuhause stattfinden kann.

Als Besonderheit für eine ILE gilt auch die in Zusammenarbeit mit regionalen Musikvereinen 2018 gegründete Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V. Sie bietet eine professionell und pädagogisch geleitete Ausbildung für verschiedenen Musikinstrumenten an. Aktuell lernen in der Musikschule ca. 370 Schüler*innen ein Instrument.

Ein großes und gewinnbringendes Projekt für das Jahr 2022 ist die Einführung des On-Demand-Angebots im Bereich ÖPNV: Hier will das Entwicklungsforum zusammen mit dem Landkreis Augsburg und dem AVV sowie dem Markt Zusmarshausen und der Gemeinde Horgau im Dezember 2022 den „AktiVVo Holzwinkel/Roth-/Zusamtal“ als Pilotprojekt auf die Straße bringen. Ohne feste Linienführung und mit einem kleinteiligen Haltestellennetz (ca. 350 Haltestellen) sollen zwei Kleinbusse nach Bedarf fahren und so Querverbindungen zwischen den Ortschaften ermöglichen.

Aktuell steht die Region vor der die Einführung einer interkommunalen mobilen Kinder- und Jugendarbeit (IMoKJA). In Kooperation mit dem Kreisjugendring Augsburg Land wollen die vier Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten und Welden eine Personalstelle für offene Jugendarbeit an den Freizeitplätzen und Jugendtreffs schaffen. Derzeit laufen die Vorbereitungen, damit die Jugendarbeit bereits im Sommer in der Region beginnen kann.

Ende der ersten Förderphase durch das ALE Schwaben

Mit Datum vom 22.02.2022 endete die Förderung der Umsetzungsbegleitung bei der ILE Holzwinkel-Altenmünster. Um nach Ende der Förderung weiterhin zusammenzuarbeiten, wurde eine Evaluierung der Zusammenarbeit, der Handlungsziele und des Gebietsumgriff notwendig. Zu diesem Zweck fand im Juli 2021 ein Evaluierungs- und Strategieseminar mit Bürgermeister*innen sowie Gemeinderatsmitgliedern an der SDL Thierhaupten statt. In zwei Tagen wurden unter professioneller Moderation vergangene Projekte aufgearbeitet, bestehende Projekte vorgestellt sowie die Entwicklungsziele diskutiert und ein Strategierahmen für die weiteren Jahre abgesteckt. Das ALE Schwaben war in die Konzeption des Seminars involviert sowie an der Umsetzung beteiligt. Die Beteiligten waren sich unisono einig: die bestehende Art der Zusammenarbeit im Verein ist gewinnbringend und der Gebietsumgriff der sechs Gemeinden bewährt. Die Teilnehmer*innen der haben sich für eine Weiterführung der interkommunalen Zusammenarbeit ausgesprochen.

Nun haben auch die Gemeinderatsgremien der Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Welden formal über die Weiterführung der interkommunalen Zusammenarbeit beschlossen. Diese umfasst die Neuaufstellung des ILEK, dem strategischen Entwicklungskonzept, aber auch die Neubeantragung der Förderung für die Umsetzungsbegleitung, also die Personalstellen im Verein Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V.

Weiterführung der interkommunalen Zusammenarbeit

Zukünftige wichtige Themen, die in die Neuaufstellung einfließen sollen, sind bspw. Soziales,Wohnen, Heimat und Kultur sowie Naherholung.

v.l.n.r.: 1. Vorsitzender Florian Mair, Karl-Heinz Mengele, Anton Gleich, Sebastian Bernhard, Simone Hummel, Heinrich Jäckle, stellv. Vorsitzender Stefan Scheider. Bild: Theresa Haydn.

Dabei soll der Fokus auch auf neuen Themen wie Digitalisierung und Resilienz, aber auch bei der stärkeren Zusammenarbeit bei den Kernaufgaben der Verwaltungen liegen. Im Rahmen der Neuaufstellung sollen breite Beteiligungsprozesse stattfinden, um Entwicklungsperspektiven und Potenziale bei Bürger*innen und Einwohner*innen der Region abzufragen und Interessierte weiteren Prozess einzubinden.

Für die Begleitung der interkommunalen Zusammenarbeit wie auch die Anbahnung und Umsetzung von Projekten wird das Entwicklungsforum zeitnah eine neue Förderung der Umsetzungsbegleitung beim ALE Schwaben beantragen. 

Ein Überblick über die interkommunale Zusammenarbeit: Der Sachbericht

Seit sieben Jahren arbeiten die Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden bereits aktiv bei interkommunalen Belangen zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Um eine nachhaltige Struktur zu schaffen, haben die Gemeinden 2014 den Verein Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. gegründet.

Seit 2015 wird diese interkommunale Zusammenarbeit über die Ländliche Entwicklung im Rahmen einer „Integrierten Ländlichen Entwicklung“ (ILE) gefördert. Das ermöglicht den Gemeinden bei Projekten der Ländlichen Entwicklung wie Dorferneuerungsmaßnahmen auch einen Förderbonus von 10%.

Das Entwicklungsforum legte Anfang März den Sachbericht des Jahres 2021 vor. Darin werden abgeschlossene aber auch zukünftige Projekte und Maßnahmen aufgeführt sowie eine Übersicht über die Arbeitsbereite der Geschäftsstelle gegeben.

Hier finden Sie den Sachbericht 2021 ILE Holzwinkel-Altenmünster sowie die Kurzübersicht der Projekte zum Download.

Neuer Gesamtvorstand: Alles neu machte der Mai 2020

Durch die Kommunalwahl im März 2020 hat sich auch im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit im Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. einiges verändert. Bis 2020 hat der Gründungsvorstand sehr erfolgreich zusammengearbeitet und für die Region viel bewegen können.

Der Vorstand 2015 – 2020, v.l.n.r.: Peter Bergmeir, Anton Gleich, Heinrich Jäckle, Michael Müller, Erna Stegherr-Haußmann, Bernhard Walter.

Ende April wurden nun die vier ausscheidenden Bürgermeister aus dem Gesamtvorstand verabschiedet. ILE-Managerin Hummel bedankte sich bei Erna Stegherr-Haußmann, Michael Müller, Bernhard Walter und Peter Bergmeir für ihr großes Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit in den letzten sechs Jahren. Durch das gute und konstruktive Miteinander und die hohe Motivation hat das Gremium viel erreicht. Stellvertretender Vorsitzender Bernhard Walter dankte ausdrücklich dem ehemaligen Vorsitzenden Peter Bergmeir: Seine zukunftsorientierten Ansätze und strategischen Überlegungen haben die interkommunale Zusammenarbeit im Entwicklungsforum maßgeblich geprägt.

Der Vorstand seit Mai 2020, v.l.n.r.: Florian Mair, Karl-Heinz Mengele, Anton Gleich, Sebastian Bernhard, Stefan Scheider, Heinrich Jäckle.

Ab Mai 2020 konnte der Verein nun vier neue Bürgermeister in der Vorstandschaft begrüßen. Jedem Bürgermeister obliegt dabei die Leitung eines interkommunalen Arbeitskreises, Entwicklungsfeld genannt, in denen Gemeinderatsmitglieder der sechs Gremien zusammenarbeiten. Bürgermeister Jäckle aus Heretsried wird weiterhin das Entwicklungsfeld (EF) I „Wohnen, Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft“ leiten. Wirtschaftsförderung wird... Lesen Sie hier weiter.

 

auch neu: ein gemeinsames Logo für die Region Holzwinkel & Altenmünster

Stefan Scheider, stellvertretender Vorsitzender, in dessen Arbeitskreis auch das Thema Regionalmarketing verankert ist: „Mit einem neuen, gemeinsamen Logo wollen wir die Verbundenheit betonen. Holzwinkel und Altenmünster – wir wollen verdeutlichen, dass die beiden topographischen Kleinräume inhaltlich als eine Region zusammenarbeiten.“

Übersicht der Entwicklungsfelder und der beteiligten Entwicklungsräte

Jedem Bürgermeister obliegt dabei die Leitung eines interkommunalen Arbeitskreises, Entwicklungsfeld genannt, in denen Gemeinderatsmitglieder der sechs Gremien zusammenarbeiten. Hier finden Sie die aktuelle Übersicht der Entwicklungsfelder

 

 

Wir feiern 5 Jahre interkommunale Zusammenarbeit!

Mittlerweile ist der Verein seit 5 Jahren aktiv - und hat schon viele Projekte auf den Weg bringen können. Von Einzelmaßnahmen bis zu nachhaltigen Einrichtungen wie der Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V., den Nachbarschaftshilfen,… der Sachbericht 2019 gibt einen guten Überblick über die bisherigen Projekte.

Die Gemeinden des Raumes Holzwinkel und Altenmünster liegen im nördlichen Landkreis Augsburg und mitten im Naturpark Augsburg Westliche Wälder.

Der Raum wurde auch durch die Gemeindegebietsreform Ende der siebziger Jahre verändert. Seit 1978 bilden die Gemeinden Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Welden die Verwaltungsgemeinschaft Welden mit Sitz in Welden. Da die Gemeinde Adelsried an der A 8 gelegen, das Tor zur Region Holzwinkel bildet, bestand zwischen den fünf Holzwinkel-Gemeinden seit jeher eine enge Zusammenarbeit. Nach einer nur kurzfristigen Mitgliedschaft in der Verwaltungsgemeinschaft ist Adelsried jedoch eine selbstständige Einheitsgemeinde.

Die Verbindung zur Gemeinde Altenmünster, mit neun Ortsteilen in Zusamtal gelegen, hat sich in den letzten Jahren zunehmend intensiviert und zu einer positiven Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden des Holzwinkels und der Gemeinde Altenmünster geführt. Denn gemeinsam, so lehrt die Erfahrung, lässt sich manches Ziel leichter verwirklichen.

Aus diesem Grund sind die sechs Gemeinden der Region Holzwinkel und Altenmünster auch mit vielen starken Partnern vernetzt. Eine Auswahl finden Sie in der abgebildeten Karte. Die Logos und Gemeindewappen sind mit externen Webangeboten unserer Gemeinden, Partner und Projekte verlinkt.

Holzwinkel und Altenmünster

 

 

 Adelsried   Altenmünster  Bonstetten 

 Emersacker  Heretsried  Markt Welden

Verweis auf das Amt ...

Die Ergebnisse, die im Rahmen des ILEK erarbeitet wurden und die verschiedenen Entwicklungspotentiale der Region Holzwinkel und Altenmünster aufzeigen, sind als Inhalte in die folgenden sechs Entwicklungsfelder geflossen:

Jedem Entwicklungsfeld steht jeweils ein Bürgermeister der sechs teilnehmenden ILE-Gemeinden vor. Zusammen mit den Entwicklungsräten, die als Gemeinderatsmitglieder aus den jeweiligen Gemeinderäten berufen worden sind, erarbeiten sie in Arbeitskreissitzungen Projektideen und Maßnahmenvorschläge. Somit befördert jedes Entwicklungsfeld auch den Austausch zwischen den Kommunen. Projekte, die im Rahmen der Entwicklungsfelder erarbeitet oder bereits umgesetzt wurden, finden Sie unter Projekte.

Welche Gemeinderatsmitglieder als Entwicklungsräte tätig sind, können Sie im Organigramm unter Verein einsehen.

Entwicklungsfeld: Freiraum für Wohnen, Gewerbe, Landwirtschaft und Forstwirtschaft

In der Region Holzwinkel und Altenmünster besteht ein vielfältiges Angebot an Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben. Diese zu erhalten und zu stärken ist als Ziel im Entwicklungsfeld I verankert. Gleichzeitig stellen die Landwirtschaft wie auch die Forstwirtschaft eine tragende Säule im Raum Holzwinkel und Altenmünster dar und prägen das Landschaftsbild zu einem bedeutenden Teil. Wohnortnahe sowie überregionale Arbeitsplatzangebote tragen zum einen zur Wertschöpfung in und für die Region bei und bieten zum anderen der Bevölkerung Perspektiven, auch zukünftig in ihrer Heimat leben und arbeiten zu können. Die entsprechende Schaffung von nachgefragten und passenden Wohnformen ist ebenso von großer Bedeutung.

Ziele: Wir wollen …

  • bedarfsgerechte neue Gewerbegebiete entwickeln und vorhandene Gewerbeflächen qualitativ weiterentwickeln.
  • Handwerks- und Industriebetriebe fördern sowie Ausbildungs-und Arbeitsplätze sichern und schaffen.
  • den Raum als familien- und seniorenfreundliche Region fördern.

Entwicklungsfeld II: Freiraum für Schule und Bildung

Die Region Holzwinkel und Altenmünster ist eine familien- und kinderfreundliche Region. Daher beschäftigt sich das Entwicklungsfeld II langfristig mit dem Ziel, die Schulen in der Region zu stärken, um das Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche zu erhalten. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt für die Bewohner der Region eine wichtige Rolle und wird als weicher Standortfaktor betrachtet.

Ziele: Wir wollen …

  • das Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche sichern und verbessern.
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Betreuungsangebote gewährleisten.
  • die Mittelschule und das örtliche Handwerk vernetzen.
  • die Weiterbildung in der Region fördern.

Entwicklungsfeld III: Freiraum für Gemeinschaft und Freizeit (Einwohner)

Mit dem allgegenwärtigen demographischen Wandel beschäftigt sich das Entwicklungsfeld III. Während in der Vergangenheit mit einem steten Zuwachs der Einwohner sowohl über den Nachwuchs wie auch über Zuwanderung zu rechnen und somit die Siedlungsentwicklung stets auf Wachstum ausgerichtet war, ist nun verstärkt zu beobachten, dass die Zahl der Bürger eher stagniert oder gar zurückgeht. Auch die Verschiebung der Altersstruktur hin zu einer verstärkt älteren Bevölkerung und einer geringeren Anzahl an Jugendlichen geht mit dem Wandel einher.
Durch Aktivitäten im Rahmen von Seniorenarbeit, durch das Schaffen einer Plattform für ehrenamtliches Engagement und einem Gemeinschafts-Gefühl sollen die Rahmenbedingungen der in den Gemeinden lebenden Bürger verbessert und gestärkt werden.

Ziele: Wir wollen …

  • eine nachhaltige Erhaltung und Belebung der Dörfer und der Dorfkerne.
  • die Sport-, Freizeit- und Kulturangebote für verschiedene Zielgruppen, insbesondere für Kinder und Jugendliche vernetzen und verbessern.
  • die Attraktivität der Dörfer für Senioren erhöhen, Betreuungsmöglichkeiten sichern sowie das Zusammenleben von „Alt und Jung“ fördern.
  • die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement sowie Bürgerbeteiligung begünstigen.
  • die Integration der Neubürger verbessern.

Entwicklungsfeld IV: Freiraum für Naherholung und Kultur (Gäste)

Abgestimmt mit den anderen Entwicklungsfeldern sollen die vorhandenen Potenziale für Erholung, Kultur und Tourismus erfasst und weiter ausgebaut werden. Ziel ist hierbei, die zeitgemäßen und nutzergerechten Angebote für Kultur und Naherholung zu erschließen, diese zu vermarkten und somit auch regionale Wertschöpfung zu erzeugen.
Neben der Stärkung des Rad- und Wandertourismus durch den Ausbau eines attraktiven Wegenetzes mit ergänzenden Themenwegen, Rad-Verleihstationen, gemütlichen Rastgelegenheiten und umfassenden Informationen zur Region sollen auch zusätzliche Angebote die Erlebbarkeit unser reichhaltigen Natur- und Kulturlandschaft entstehen. Durch gemeinsame Maßnahmen soll der Bekanntheitsgrad der Region als Ausflugs- und Naherholungsgebiet gestärkt werden.

Ziele: Wir wollen …

  • den Bekanntheitsgrad als Ausflugs-und Erholungsregion erhöhen.
  • Kultur und Geschichte erlebbar machen, sowie Kultur und Tradition stärken und dabei Kultureinrichtungen und Kulturschaffende vernetzen.
  • Natur- und Umweltbildung sowie die Erlebbarkeit von Natur und Landschaft fördern.
  • Schutz, Nutzung und Entwicklung des naturräumlichen Potentials für die Naherholung und unsere Gäste erwirken.

Entwicklungsfeld V: Freiraum für Infrastruktur, Anbindung und Energiewirtschaft

Mobilität ist im ländlichen Raum wie auch im ILE-Gebiet ein bedeutender Faktor. Da nicht immer alle Bedarfe in fußläufiger Entfernung zu erreichen sind, ist die Nutzung des privaten PKWs oder eine tragfähige ÖPNV-Anbindung zwischen den Gemeinden erforderlich. Gerade für die Mobilität und Eigenständigkeit der jungen und älteren Bevölkerung ist eine Verbindung zwischen den Ortschaften wichtig.

Ziele: Wir wollen …

  • die Sicherung und den Ausbau der Nahversorgung in den Dörfern.
  • alternative Mobilitätsangebote entwickeln und ÖVM-Angebote attraktiver gestalten.
  • die ärztliche Grundversorgung in der Region sichern, um Unterversorgung entgegen zu treten.
  • die Versorgung der Telekommunikation (Glasfaserkabel, LTE-Verfügbarkeit, Breitband) ausbauen.
  • den Erhalt und die Fortentwicklung der Verkehrswege.
  • die Etablierung einer effizienten, innovativen und nachhaltigen Energiegewinnung (Erneuerbare Energien)

Entwicklungsfeld VI: Freiraum für Dorfentwicklung und Zukunftsgestaltung

Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten ILE-Gemeinden ist ein wichtiger Schritt, um den Erhalt und die Verbesserung der Lebens-, Wohn-, und Arbeitsbedingungen in der Region zu stärken und sichern.
Durch Maßnahmen wie Flächenmanagement sowie Unterstützung von Reaktivierung leerstehender Gebäude im Ortskern, der wohnortnahen Versorgung mit Lebensmitteln und angemessenen Infrastruktureinrichtungen soll der Erhalt und die Stärkung der Orte und Gemeinden erreicht werden.

Ziele: Wir wollen …

  • die Zusammenarbeit ausbauen.
  • die Selbstverwaltung der Region stärken.
  • die Verwaltungen effizienter und transparenter gestalten.
  • die nachhaltige Verbesserung der Lebens-, Wohn-, Arbeits-, und Umweltverhältnisse vorantreiben.