Die Landwirtschaft stellt eine tragende Säule im Raum Holzwinkel und Altenmünster dar und prägt das Landschaftsbild zu einem bedeutenden Teil. Ein leistungsfähiges Wegenetz ist hierbei von großer Wichtigkeit. 

Aufgrund des Strukturwandels und des technischen Fortschritts, aber auch aufgrund der zunehmenden Bedeutung für den Bereich Freizeit und Erholung haben sich die Anforderungen an Wegefunktionen und -strukturen deutlich geändert. Um die Landwirtschaft auch in Zukunft auf einem hohen Leistungsniveau zu halten und die Pflege und den Erhalt der Kulturlandschaft zu gewährleisten, gleichzeitig aber auch die Multifunktionalität des Wegenetzes zu verbessern, plant das Entwicklungsfeld I das Projekt Ländliches Kernwegenetz. Mit diesem Projekt soll zukünftig ein bedarfsgerechter und nachhaltiger Erhalt bzw. Ausbau wichtiger Wege sichergestellt werden.

UNTERSUCHUNGSGEBIET

Am Projekt Ländliches Kernwegenetz beteiligen sich die ILE-Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden. Zusätzlich zu diesem Gebiet sollen die verbindenden Wege zu den Gemeinden Villenbach und Markt Zusmarshausen in das Netz einfließen.

4. Tag der Ausbildung - Anmeldung ab sofort digital möglich!

In welches Berufsfeld möchtest du später gehen? Was macht Dir Spaß? Und welches Unternehmen würde eventuell als Ausbildungsbetrieb in Frage kommen?

Nutze die Gelegenheit und finde es am 4. Tag der Ausbildung heraus!

An dem Aktionstag hast du die Chance, drei Unternehmen kennen zu lernen - vor Ort, im Unternehmen! Wähle aus insgesamt 16 Touren eine für dich passende aus und besichtige zusammen mit einer kleinen Gruppe Jugendlicher drei Betriebe.

Neu! Digitale Anmeldung: Melde dich unter www.unser-ferienprogramm.de/entwicklungsforum digital für deine Wunschtour an! Die Anmeldung ab sofort freigeschalten. Anmeldeschluss ist der 07. November 2022!

Informationen zu den Touren, den Shuttlebussen und den teilnehmenden Betrieben findest du hier (klicke auf das Bild) :

Ablauf: Treffpunkt ist der Holzwinkelsaal Welden. Dort lernst du deine Gruppe und deinen Betreuer kennen. Zusammen startet ihr auf die Bustouren und lernt drei Unternehmen kennen. Gegen 15 Uhr enden die Unternehmensbesichtigungen.

Anreise: Am 16.11.2022, Buß- und Bettag, findet nur eingeschränkter öffentlicher Personennahverkehr statt. Wir bieten daher kostenlose Shuttlebusse ab Dillingen, Wertingen und Neusäß nach Welden! Besser natürlich: Deine Eltern bringen Dich an den Neuen Festplatz Welden.

Hier eine Übersicht der Shuttlebusse:

 

30 Unternehmen stellen 41 attraktive Ausbildungsberufe vor

Am 4.Tag der Ausbildung beteiligen sich 30 Unternehmen aus der Wirtschaftsregion Holzwinkel, Altenmünster und Zusmarshausen. Sie stellen insg. 41 unterschiedliche Ausbildungsberufe vor. Hier findest du eine Auswahl der beteiligten Unternehmen. Klick einfach auf das Logo und erfahre auf den Homepages mehr über die einzelnen Unternehmen!

 

 

Flyer

Verschaffe Dir mit dem Flyer nochmal einen Überblick: Flyer Tag der Ausbildung 2022

Datenschutzhinweis

Hier finden Sie den Datenschutzhinweis zum Tag der Ausbildung: Datenschutzhinweis TdA 2022

Wir versuchen es auf ein Neues: 4. Tag der Ausbildung am 16.11.2022

Zusammen mit den Gewerbeverbänden Altenmünster, Welden und  Zusmarshausen wollen wir Jugendlichen der Wirtschaftsregion Holzwinkel, Altenmünster und Zusmarshausen die Möglichkeit geben, Einblick in regionale Unternehmen zu erhalten und so einen Beitrag zu Berufsorientierung und gegen den Fachkräftemangel leisten. 

Sie wollen sich mit Ihrem Unternehmen an unserem Leuchtturmprojekt beteiligen? Dann senden Sie uns bis zum 18.07.2022 Ihren Anmeldebogen zu. Falls Sie das Projekt unterstützen wollen, finden Sie weitere Möglichkeiten im Sponsoring-Bogen. 

Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu!

 

Der Ausbildungskompass 2022

Coronabedingt musste der Tag der Ausbildung 2020 abgesagt werden. Als Ersatz bieten wir den Ausbildungskompass an, der Details zu Ausbildungsberufen, aber auch Praktikastellen und Stellen für Ferienjobs beinhaltet. Im Jahr 2021 haben wir ihn für das Ausbildungsjahr 2022/2023 überholt - und bieten damit aktuelle Informationen zu ausbildenden Betrieben im Wirtschaftsraum Holzwinkel, Altenmünster und Zusmarshausen an!

Weitere Informationen auch unter freiraum-zum-leben.de/ausbildungskompass.html  

Einblick in verschiedenste Berufsbilder beim 3. Tag der Ausbildung

170 Jugendliche nutzen den dritten „Tag der Ausbildung“, um regionale Ausbildungsbetriebe und Unternehmer/innen kennen zu lernen.

Bereits zum dritten Mal in Folge fand Ende November, am Buß- und Bettag, der „Tag der Ausbildung“ statt. 32 regionale Betriebe aus Altenmünster, Zusmarshausen und dem Holzwinkel öffneten ihre Türen und boten Einblick in Werkshallen und Büroräume. 170 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren nutzten die Gelegenheit. Schirmherr Landrat Sailer honorierte bei der gemeinsamen Begrüßung im Holzwinkelsaal Welden das Interesse der Jugendlichen, sich an einem schulfreien Tag mit der Berufswahl zu beschäftigen. Das Projekt sei eine tolle Gelegenheit, verschiedene Berufsbilder kennen zu lernen - und das in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Bayerns: Die Übernahmechancen nach der Ausbildung seien sehr gut, die Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis liege bei 1% - zum Vergleich sind es in Spanien 33%. Landrat Sailer spornte die Jugendlichen an, die Chance zu nutzen und wies darauf hin, dass sich die Unternehmer/innen extra Zeit nehmen.

Lesen Sie hier den gesamten Pressebericht.

Eindrücke vom 3. Tag der Ausbildung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der Ausbildung 2018

Kommissionieren, telefonieren… oder doch lieber betonieren?

203 Jugendliche erhalten beim zweiten „Tag der Ausbildung“ die Möglichkeit, in 39 Ausbildungsberufe hinein zu schnuppern.

Ein Notfall: ein kleiner Junge ist vom Fahrrad gefallen und hat sich das Bein aufgeschlagen. Wie kann der kleine Patient verarztet werden kann? Was muss beachtet werden? Doktor Elmar Willsch von der Gemeinschaftspraxis Schweitzer und Willsch in Adelsried erklärt am Beispiel seines Sohnes, der als Patient mit Kunstblut versehen auf der Pritsche sitzt, den Ausbildungsberuf „medizinische/r Fachangestellte/r“. Gleichzeitig stecken sechs Mädchen, passend zum Ausbildungsberuf „Elektroniker/in“, bei der Elektrotechnik Mohr GmbH in Welden Schaltkreisläufe zusammen und lernen Smart Home-Anwendungen kennen. „Die Anforderungen des Berufes haben die Mädchen überrascht, aber auch fasziniert. Eine Teilnehmerin hat gleich nach einem Praktikum gefragt“, schmunzelt Betreuerin Ulla Schneider.

Bereits zum zweiten Mal drehte sich im Nov. 2018 im Raum Holzwinkel und Altenmünster alles um die Berufswahl: 36 Unternehmen nahmen am zweiten „Tag der Ausbildung“ teil, den das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Attraktives Welden e.V. und den Gewerbeverbänden Altenmünster sowie Zusmarshausen organisierte. „Beim Tag der Ausbildung geht es darum, dass Jugendliche potentielle Ausbildungsbetriebe kennenlernen können – vor Ort und im jeweiligen Betrieb.  Auf diesem Weg wollen wir zeigen, welche spannenden Ausbildungsberufe regionale Betriebe anbieten. Der Aktionstag trägt zur Berufsorientierung bei – und hilft den Unternehmen bei der Azubi-Akquise“, so ILE-Managerin Simone Hummel.

Lesen Sie die Pressemitteilung hier weiter.

Impressionen vom Tag der Ausbildung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildrechte: Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V.

 

 

 

 

 

 

Bildrechte: Hieber Betonfertigteilwerk GmbH

 

Tag der Ausbildung 2017

Tag der Ausbildung 2017 war ein voller Erfolg!

Am 22. November 2017 - dem Buß- und Bettag - fand der erste „Tag der Ausbildung“ im Raum Holzwinkel und Altenmünster statt. Das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. zielte in Kooperation mit den Gewerbeverbänden Welden und Altenmünster darauf ab, Jugendliche für Ausbildungsberufe zu sensibilisieren und für eine Ausbildung in den die regionalen Unternehmen zu motivieren.

Insgesamt 142 Jugendliche hatten sich angemeldet, um mittels 15 Bus- und Laufrouten 35 Unternehmen vor Ort kennen zu lernen. Route 4 wurde aufgrund des großen Zulaufs sogar doppelt angeboten. Und das Angebot kam sogar überregional gut an: Drei Zubringer-Busse ab Augsburg, Dillingen und Dinkelscherben brachten ca. 100 Jugendliche aus Wertingen, Dillingen, Zusmarshausen und sogar Günzburg in die Region. Nach einer Begrüßung im Markttreff Welden versammelten sich die einzelnen Gruppen und starteten mit ihrem Betreuer zu den Unternehmen: Von Kindergärten über Maler- und Bauunternehmen zu Versicherungsdienstleistern und einer Zahnarztpraxis, Speditionsunternehmen, Schreinern und Banken nahmen sich viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen Zeit für den Tag der Ausbildung.

Dabei ging es darum, den Jugendlichen sowohl den eigenen Betrieb und den Berufsalltag näher zu bringen als auch über die Ausbildungsberufe und Anforderungen im jeweiligen Berufsfeld zu informieren.

Impressionen vom Tag der Ausbildung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildrechte: Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V.

Und wie kam das alles bei den Jugendlichen an? Insgesamt hat der Tag der Ausbildung die Note 1-2 erhalten, der Großteil der Jugendlichen würde wieder mitfahren. Und die Anderen? Eine "Absage" hat uns als Veranstalter besonders gefallen: "Nein ich möchte nicht nochmal am Tag der Ausbildung teilnehmen... weil ich jetzt weiß, was ich später machen will."

Auch die beteiligten Unternehmen waren von der Aktion begeistert und freuten sich über die vielen Fragen und die Resonanz der Schüler. Ob jemand nun eine Ausbildung in der Region plant, ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch unklar. Für eine erneute Umsetzung 2018 liegen aber bereits viele Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Unternehmen vor.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den beteiligten Unternehmen für ihr großes Engagement und bei den Jugendlichen für die Teilnahme am Tag der Ausbildung 2017!

 

Presse:

Der Tag der Ausbildung war ein voller Erfolg (01.12.2017)

Stütze bei der Berufswahl (23.11.2017 AZ)

Ausbildungskompass für das Ausbildungsjahr 2023: Anmeldung für Betriebe noch bis 11.März möglich

Das Entwicklungsforum bringt im 1. Halbjahr 2022 die 2. Auflage des Ausbildungskompasses für das Ausbildungsjahr 2023 in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Attraktives Welden e.V., dem Gewerbeverband Altenmünster, dem Gewerbeverband Zusmarshausen, der Handwerkskammer Schwaben sowie neu dem Wirtschaftsförderverein Reischenau e.V. heraus.

Ausbildende Betriebe können dort auch anzeigen, ob sie Ferienjobs, Praktika oder eine duale Ausbildung anbieten. Der gedruckte Ausbildungskompass wird direkt an die Schulen des Großraumes Holzwinkel, Altenmünster, Zusmarshausen, Dinkelscherben, Wertingen usw. verteilt. Für die Themen Berufsorientierung, Ausbildungsplatzsuche und Studium ist er die ideale Arbeitsgrundlage in den Klassen und für Gespräche zwischen Eltern und Jugendlichen bietet er eine Fülle an Informationen über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in den regionalen Unternehmen.  

Wir wollen Sie nochmal dazu auffordern diese Gelegenheit zu nutzen und Ihr Unternehmen, Ihr Ausbildungspotential und offene Ausbildungsplätze zu präsentieren. Bis zum 11. März 2022 haben Sie die Möglichkeit, sich anzumelden unter www.ausbildungskompass.de/fuer-unternehmen/anmeldung-holzwinkel-altenmuenster/

Hier finden Sie das Informationsblatt zum Download:

 

 

 

 

 

Neues Angebot der Berufsorientierung für das Jahr 2021: Der „Ausbildungskompass“

Die Aktion „Tag der Ausbildung“ ist mittlerweile sehr erfolgreich. Seit 2017 bietet das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. mit regionalen Betrieben Schüler*innen die Möglichkeit, an einem Tag gesammelt Einblick in mehrere regionale Ausbildungsbetriebe zu nehmen. Dieses Angebot der Berufsorientierung wird nun um den „Ausbildungskompass“ erweitert. Die Broschüre, die jetzt erscheint, ist ein kleiner Erfolg: Insgesamt 58 Ausbildungsberufe werden von 62 Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Holzwinkel und Altenmünster, Dinkelscherben, Zusmarshausen und Horgau angeboten.

Passgenaue Informationen

Der Clou: Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen im Bereich Berufsorientierung oder alle, die sich für einen Ausbildungsberuf interessieren, können sich unter anderem über Kurzfilme im Detail informieren – und sehen auf einen Blick, welche Unternehmen welchen Ausbildungsberuf in der Region anbieten. Bei jedem Unternehmen ist zudem gekennzeichnet, ob man dort einen Ferienjob, ein Praktikum oder ggf. ein duales Studium absolvieren kann. Ergänzend gibt es die Möglichkeit mithilfe einer Umkreissuche Ausbildungsplätze, Praktika, Ferienjobs und Studienmöglichkeiten direkt in unmittelbarer Nähe zu finden. Nähere Informationen zur Umkreissuche: https://www.ausbildungskompass.de/StoreConsent

Printversion ab sofort veröffentlicht

Der Ausbildungskompass wird an die Schulen der Region sowie an den näheren Schulen der Umgebung als Druckexemplar verteilt. Dabei richtet sich das Angebot vor allem an die Abschluss- sowie Vorabschlussklassen der jeweiligen weiterführenden Schulen. Aber auch Jahrgangstufen, in denen die Schüler*innen laut Lehrplan Praktika machen müssen, können von diesem Angebot profitieren.

Angebot auch online verfügbar

Neben der analogen Version ist die Ausbildungsbroschüre des Wirtschaftsraumes Holzwinkel&Altenmünster und Zusmarshausen für alle Interessierten nach der Veröffentlichung auch online abrufbar.

Das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. bringt die Broschüre in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Attraktives Welden e.V., dem Gewerbeverband Altenmünster sowie dem Gewerbeverband Zusmarshausen zum ersten Mal heraus. Weitere Informationen oder Begleitmaterial für den Berufsorientierungsunterricht finden Sie unter https://www.ausbildungskompass.de/ sowie unter

Downloadmöglichkeit: Ausbildungskompass

Online-Umfrage zum Thema Berufsorientierung

Welden. Die Digitalisierung hat auch die Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem neuen Job ganz schön durcheinandergewirbelt: Die gute alte Bewerbungsmappe ist zwar nach wie vor wichtig, doch von der Berufsorientierung bis zur Kontaktaufnahme mit Unternehmen spielt sich heute bereits vieles im interaktiven Raum ab. Aus diesem Grund wird der vom Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. herausgegebene „Ausbildungskompass“ um eine Online-Plattform für die Berufsorientierung erweitert. Und damit darin all das enthalten ist, was man in der Praxis braucht, wird nun eine Umfrage unter Schülern, Lehrern und Eltern auch im Wirtschaftsraum Holzwinkel, Altenmünster und Zusmarshausen durchgeführt.

Eltern, Lehrer*innen, Schüler*innen: Wir bitten um Ihre Teilnahme!

Jeweils ein eigener Fragebogen frägt Bedarfe, Anregungen und Wünsche von Jugendlichen, Eltern und Lehrer*innen im Bereich Berufsorientierung ab. Die anonyme Umfrage wird zentral von unserem Kooperationspartner, der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH ausgewertet. Die Ergebnisse werden Mitte des Jahres allen teilnehmenden Einrichtungen zur Verfügung gestellt und fließen in die Arbeit des Entwicklungsforums ein.

Link zu den drei Fragebogen unter: www.ausbildungskompass.de/umfrage/

Wir bitten Sie, bis Ende März an der Umfrage teilzunehmen und auf diesem Weg die Angebote im Bereich Berufsorientierung zu verbessern. Die Teilnahme an der Umfrage dauert ca. 5 Minuten.

Ein Lotse durch den regionalen Berufs-Dschungel

„Ausbildungskompass“ erscheint erstmals im Wirtschaftsraum Holzwinkel, Altenmünster und Zusmarshausen

Welche Ausbildung ist die Richtige für mich? Welche Berufe gibt es überhaupt? Und: wo kann ich mich hier in der Region bewerben? Viele Fragen stellen sich die Jugendlichen auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft.

Sebastian Bernhard, zuständiger Bürgermeister für den Arbeitskreis „Schule/Bildung“ gibt mit Regionalmanagerin Simone Hummel den Startschuss für die Unternehmen, sich am Ausbildungskompass zu beteiligen

Das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. wird die Broschüre heuer im Juni in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Attraktives Welden e.V., dem Gewerbeverband Altenmünster sowie dem Gewerbeverband Zusmarshausen zum ersten Mal herausbringen.

Mit der Aktion „Tag der Ausbildung“ bietet das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. seit 2018 die Möglichkeit, an einem Tag gesammelt Einblick in mehrere regionale Ausbildungsbetriebe zu nehmen. Dieses Angebot der Berufsorientierung soll nun um den „Ausbildungskompass“ erweitert werden.

 

Ausbildungskompass informiert mit Steckbriefen, Info-Filmen und breitem Online-Angebot

Die Vielfalt der regionalen Wirtschaft zeigt sich in den vielen Ausbildungsbetrieben, die sich nun erstmalig in der Broschüre präsentieren können. Über 100 Berufsbilder - inhaltlich ansprechend und optisch hochwertig dargestellt – sollen vorgestellt. Werden. Zu nahezu allen Ausbildungsprofilen gibt es einen Info-Film, der über einen QR-Code aufgerufen werden kann. Auch zum Thema „Duales Studium“ und „Studium mit vertiefter Praxis“ hält die Publikation zahlreiche Informationen bereit. Interessierte Jugendlichen erfahren beim Durchblättern des Katalogs, welches Angebot der jeweilige Arbeitgeber hat und bei welchem Unternehmen ein Praktikum, ein Ferienjob oder eine Ausbildung in Teilzeit möglich ist.

Interessierte Firmen können sich bis 05.März 2021 anmelden

Firmen, die sich im diesjährigen Ausbildungskompass als Ausbildungsbetrieb mit ihren Daten eintragen lassen wollen, können sich bis 5. März 2021 gegen eine Gebühr (60 Euro zzgl. USt. jeweils pro „Ausbildungsberuf“, „Duales Studium“ bzw. „Studium mit vertiefter Praxis“) unter www.ausbildungskompass.de anmelden.

 

Zielgruppe sind Schulabgänger:innen, Lehrer und Eltern

Die Broschüre wird unter anderem kostenlos an alle Schulen im Wirtschaftsraum Holzwinkel, Altenmünster und Zusmarshausen sowie im erweiterten Großraum wie Dinkelscherben und Wertingen usw. ausgegeben. Damit soll zielgerichtet die Zielgruppe erreicht werden, um die es geht: das sind nicht nur die Schulabgänger:innen selbst, sondern auch deren Eltern und die Lehrpersonen, die die Jugendlichen auf ihrer Reise in die Berufswelt begleiten.
Eine weitere Verteilung erfolgt unter anderem auch im Rahmen von Berufsorientierungstagen sowie über die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe. In der Online-Ausgabe können interessierte Schüler:innen auch regionenübergreifend nach Ausbildungsplätzen und Arbeitgebern suchen.

Ausbildungskompass als bewährtes Produkt

Bereits erfolgreich bewährt hat sich der gedruckte und digitale „Ausbildungskompass“ in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Pfaffenhofen an der Ilm sowie Starnberg. An dieser groß angelegten Initiative möchte sich nun auch der Wirtschaftsraum Holzwinkel, Altenmünster und Zusmarshausen als neuer Projektpartner beteiligen und Transparenz in der lokalen Ausbildungslandschaft schaffen. Langfristiges Ziel ist es, einer berufsbedingen möglichen Abwanderung junger Menschen in die Ballungszentren entgegenwirken und Unternehmen bei der Generierung von Fachkräften zu unterstützen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.ausbildungskompass.de.

Jetzt geht´s los: die interkommunale Jugendarbeit startet durch!

Gemeinsame, professionelle Jugendarbeit – mit dieser Idee haben sich die Bürgermeister der Region Holzwinkel und Altenmünster im Oktober 2021 zu ersten Gesprächen mit dem Kreisjugendring Augsburg Land getroffen. Im Frühjahr 2022 haben die Gemeinderäte Adelsried, Altenmünster, Bonstetten und Welden über einer Zusammenarbeit mit dem KJR entschieden. Nach Vorstellungsgesprächen Ende Juni konnten wir bereits jetzt, zum 1. August, Jan Markus als Mitarbeiter der IMoKJA in der Region begrüßen.  

Interkommunale, mobile Kinder- und Jugendarbeit in der Region Holzwinkel und Altenmünster

Die IMoKJA vereint dabei sowohl offene Jugendarbeit in Jugendtreffs als auch aufsuchende Jugendarbeit an Jugendplätzen und im öffentlichen Raum. Der Unterschied zu einer klassischen Streetwork-Stelle besteht in dem Alter der Zielgruppe: Streetwork greift erst ab 14 Jahren, während die interkommunale mobile Kinder- und Jugendarbeit nach Bedarf bereits bei Kindern ansetzen kann. Das Aufgabenfeld umfasst demnach sowohl Beratung und Begleitung bspw. auf Ämter, Cliquen- oder Einzelfallberatung, Sportangebote und Aktivitäten im Ferienprogramm, als auch offene Jugendarbeit, also Betreuung in den Jugendtreffs.

Jan Markus ist ab August zuständig für die IMoKJA

Freuen sich über den Startschuss für die interkommunale mobile Kinder- und Jugendarbeit - IMoKJA (v.l.n.r): Regionalmanagerin Hummel, stellv. Vorsitzender Scheider, Mitarbeiter der IMoKJA Jan Markus, Bürgermeister Gleich, Melanie Zacher, pädagogische Leitung KJR.

Ende Juni fanden die Bewerbungsgespräche für die Stelle statt – und zum 1. August konnten wir bereits Jan Markus in der Region begrüßen. Er wird unter Trägerschaft des KJR die IMoKJA in den Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten und Welden aufbauen und umsetzen. Jan Markus stammt gebürtig aus Würzburg und hat in Würzburg und Heidelberg Politik und Sozialwissenschaft studiert. Wir freuen uns sehr, dass er bereits im August die Stelle antreten kann und somit Gelegenheit hat, im Ferienprogramm und bei Veranstaltungen wie dem Marktfest die Gemeinden und Jugendlichen kennen zu lernen.  Damit die Jugendarbeit greifbar wird, wollen wir Jan Markus auch ein Auto für die mobile Streetwork zur Verfügung stellen.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung.

Zustimmung von vier Gemeinden für eine interkommunale, mobile Kinder- und Jugendarbeit in der Region Holzwinkel und Altenmünster mit dem Kreisjugendring Augsburg Land

Die sechs Gemeinderatsgremien der Region Holzwinkel und Altenmünster haben in den vergangenen Gemeinderats-Sitzungen im März über eine Beteiligung an der Projektidee „interkommunale mobilen Kinder- und Jugendarbeit“ (IMoKJA) abgestimmt.

Gemeinsam wollen nun die Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten und Markt Welden, unter Trägerschaft des Kreisjugendring Augsburg Land (KJR), eine mobile Kinder- und Jugendarbeit einrichten. Die Zusammenarbeit ist auf drei Jahre befristet und kann bei erfolgreicher Arbeit verlängert werden. Zur Festlegung der Trägerschaft, aber auch der Inhalte der Jugendarbeit, passgenau auf die beteiligten Kommunen, wird ein Trägerschaftsvertrag zwischen den Gemeinden und dem KJR geschlossen.

Die Bürgermeister (v.l.n.r) Gleich, Bernhard, Mair und Scheider mit Regionalmanagerin Hummel stimmen den Leistungskatalog der IMoKJA mit Frau Zacher und Frau Landau vom Kreisjugendring Augsburg Land ab.

Dieser Vertrag wie auch weitere Details der Zusammenarbeit wurden nun zwischen den beteiligten Gemeinden und dem KJR besprochen. Der Vertrag beinhaltet auch den Leistungskatalog der pädagogischen Fachkraft, in dem unter anderem Ziele wie Präsenz an den Jugendtreffpunkten und –veranstaltungen, Einzel- aber auch Cliquenarbeit, Mitwirkung und Beteiligung bei Jugendtreffs und Umsetzung von Freizeitangeboten enthalten sind.

Gleichzeitig müssen die Gemeinden noch einige Punkte klären, bspw. auf welche Weise der pädagogische Mitarbeiter in der Region mobil sein soll. Sobald der Vertrag zwischen dem KJR und den beteiligten Gemeinden unterzeichnet ist, wird der KJR geeignetes Fachpersonal für die Stelle suchen. Wir werden Sie weiterhin gern auf dem Laufenden halten.

 

Überlegungen zu einer interkommunalen mobilen Kinder- und Jugendarbeit

Der Kreisjugendring Augsburg Land ist in der Region Holzwinkel und Altenmünster vom Spielmobil oder über Ferienfreizeiten bekannt. Aber als Träger von offener und hauptamtlicher Jugendarbeit kann der KJR noch viel mehr. Beste Beispiele sind die Streetwork-Arbeit in und um die Jugendfreizeitstätte Matrix in Königsbrunn oder die MoKJA (mobile Kinder- und Jugendarbeit) auf dem Lechfeld.

Eine ähnliche Einrichtung könnte auch in der Region entstehen: Angedockt an die gemeindliche Jugendpflege in Welden oder weitere offizielle Jugendtreffs könnte – in Zusammenarbeit mit dem KJR – eine professionelle Stelle eingerichtet werden.

Dass ein Bedarf vorhanden ist, zeigt nicht nur der vereinzelte Vandalismus im öffentlichen Raum (der auch nicht zwingend von Jugendlichen stammen muss). Die gemeindlichen Jugendbeauftragten aber auch Vertreter*innen der regionalen Grund-sowie der Mittelschule machen einen erhöhten Bedarf an Unterstützung bei Jugendlichen, aber auch Kindern fest. Vereinzelt sind auch Problematiken mit Alkohol oder Drogen an den Jugendplätzen festzustellen. Generell wünschen sich Kinder und Jugendliche feste Ansprechpartner*innen für ihre Sorgen und Nöte. Gerade während der Pandemie sei das noch verstärkt sichtbar geworden. Das Entwicklungsforum hat nun die Einführung einer interkommunalen mobilen Kinder- und Jugendarbeit vorbereitet. Der Unterschied zu einer klassischen Streetwork-Stelle besteht in dem Alter der Zielgruppe: Streetwork greift erst ab 14 Jahren. In Kooperation mit dem Kreisjugendring Augsburg Land könnte nun eine professionelle Betreuung der Jugendtreffs sowie eine aufsuchende Jugendarbeit an den Plätzen im öffentlichen Raum geboten werden.

Informationsabend für Gemeinderäte

Vorsitzender Mair stellt die Idee einer interkommunalen mobilen Kinder- und Jugendarbeit in Holzwinke und Altenmünster in Kooperation mit dem KJR (Team des KJR, v.l.n.r: Vorstandsmitglied Josef Falch, Geschäftsführerin Sabine Landau, päd. Leitung Melanie Zacher, Richard Bieger, Sebastian Finkenberger) vor.

Ende Januar konnten sich Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Bürgermeister dazu bei einem Informationsabend eindrücklich über diese Form der Jugendarbeit beim Team des KJR informieren. Handlungsfelder der Jugendarbeit sind bspw. Aufbau und Pflege eines vertrauensvollen Kontaktes zu Jugend und Gemeinwesen, zu Kindern, Jugendlichen und Gemeinden; Information und Beratung von Kindern und Jugendlichen (ab Grundschulalter); Hilfe und Begleitung Jugendlicher bzw. von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen; Beratung und Unterstützung von jugendlichen Cliquen und Randgruppen; Vermittlung zwischen verschiedenen Gruppen von Jugendlichen und zwischen Jugend und Gemeinwesen und Verbesserung jugendlicher Lebenslagen.

Sebastian Finkenberger berichtete eindrucksvoll von seiner Arbeit auf dem Lechfeld: Die MoKJA auf dem Lechfeld – ein vergleichbares, interkommunales Projekt der Gemeinden Untermeitingen, Klosterlechfeld, Graben und Obermeitingen – leistet bspw. Beratung und Begleitung, Einzelfallberatung, Sportangebote, Betreuung der Jugendtreffs uvm.

Richtig greifbar wurde die offene Jugendarbeit mit dem Roadrunner, einem Oldtimer, der in Königsbrunn für die mobile Streetwork verwendet wird.

Vorsitzender Florian Mair bat beim Schlusswort des Informationsabends um Realismus: „Nur weil wir auf dem Land leben, heißt es nicht, dass Jugendlichen bei uns keine Probleme und Unterstützungsbedarfe hätten oder keine Anlaufstelle bräuchten“.

 

Aktueller Stand (03.03.2022)

Nach zwei Informationsveranstaltungen für die Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder sind die Gemeinderatsgremien nun angehalten, bis Ende März über ihre Beteiligung an einer interkommunalen mobilen Kinder- und Jugendarbeit in Kooperation mit dem Kreisjugendring Augsburg Land zu beschließen. Die Gemeinde Emersacker hat in der Sitzung Ende Februar bereits beschlossen, selbst eine Jugendpflege zu organisieren.

Pressearbeit:

PM 2022.02.22: Überlegungen zu einer interkommunalen mobilen Kinder- und Jugendarbeit

Seit Mai bieten die Gemeinden mit finanzieller und fachlicher Unterstützung durch das Landratsamt Augsburg bis 2025 die dezentrale Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren an. Senioren, Angehörige und Interessierte erhalten auf Wunsch kostenlose und professionelle Beratungen zu verschiedenen Themen des Alters.

 Beratungsangebot:

  • Vorsorgevollmachten
  • häuslich-ambulante oder stationäre Versorgung
  • Präventivmaßnahmen
  • barrierefreier Umbau
  • Demenz
  • Unterstützungsangebote für Angehörige uvm...

Wie erhalten Sie einen Beratungstermin?

Sie möchten mit den Mitarbeitern der Anlaufstelle in Kontakt treten – oder haben eventuell schon ein konkretes Anliegen? Rufen Sie zu den üblichen Geschäftszeiten in den Rathäusern an:

  • VGem. Welden, Tel. 08293-699-0
  • Rathaus Altenmünster, Tel. 08295-96900

Die Mitarbeitenden nehmen Ihre Kontaktdaten sowie Erreichbarkeit und Anliegen auf und leiten es an die entsprechenden Mitarbeitenden der dezentralen Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren weiter, die zeitnah mit Ihnen einen Beratungstermin vereinbaren.

Die Beratung selbst kann in barrierefreien Räumlichkeiten in jeder Gemeinde oder bei Interesse gerne bei den Ratsuchenden daheim erfolgen.

Zögern Sie nicht, dieses Angebot wahrzunehmen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

 

Die Dezentrale Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren arbeitet ab sofort mit der Sozialstation Augsburger Land West zusammen

Welden, 26.07.2022. In der Region Holzwinkel und Altenmünster wird eine von drei dezentralen, flächendeckenden Seniorenberatungen im Landkreis Augsburg angeboten. Die Einrichtung stellt eine Ergänzung zu den bestehenden Nachbarschaftshilfen im Holzwinkel sowie Altenmünster dar.  Ziel der dezentralen Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren ist es, professionelle Beratung und Hilfeleistungen im Umgang mit verschiedenen Themen des Alters vor Ort in der Region Holzwinkel und Altenmünster zu bieten. Die ersten Beratungsgespräche fanden bereits statt.

Themen für Beratungsgespräche können sehr vielseitig sein: Information über Pflege, Beantragung einer Pflegestufe, Möglichkeiten von haushaltsnahen Dienstleistungen oder auch einfach Informationen für pflegende Angehörige – die dezentrale Anlaufstelle bietet für alle Themen des Älterwerdens Hilfeleistung. Die Beratung erfolgt kostenlos und von professionellem Fachpersonal. Das Entwicklungsforum ist hierbei eine Kooperation mit dem Seniorenzentrum Vitalis-St. Thekla in Welden eingegangen. Die bisherige Kooperation mit der Senioreneinrichtungen BeneVit in Altenmünster wurde auf Wunsch der Einrichtung beendet. Aber es konnte bereits ein sehr kompetenter neuer Kooperationspartner gefunden werden: die Sozialstation Augsburger Land West. Damit ist es auch möglich, Beratung zu ambulanten Angeboten und zu Angeboten der Wohnraumverbesserung zu geben. „Mit den beiden Kooperationspartnern können wir auf einem breiten Wissensfundament aufsetzen, was eine hohe Beratungsqualität möglich macht“, so Bürgermeister Florian Mair.

Gute Nachrichten für Seniorinnen und Senioren in der Region Holzwinkel und Altenmünster: Die Dezentrale Anlaufstelle beginnt ihre Arbeit

Welden, 31.05.2022. Seit Mai 2022 bietet die Region Holzwinkel und Altenmünster eine von drei dezentralen, flächendeckenden Seniorenberatungen im Landkreis Augsburg an. Die Einrichtung stellt neben den Nachbarschaftshilfen einen weiteren Baustein dar, damit sich Seniorinnen und Senioren im Alter nicht alleine gelassen fühlen. Denn viele ältere Menschen stehen irgendwann vor Fragen wie: „Wie kann ich mein Bad barrierefrei umbauen, gibt es Fördergelder? Was passiert eigentlich, wenn ich eine Pflegestufe brauche, und wie gehe ich das an? Kann mir jemand beim Ausfüllen von Anträgen helfen?“ Nicht nur Betroffene stehen vor diesen Herausforderungen, auch Angehörige können sich von solchen Fragen erstmal überfordert fühlen.

Damit sich nicht jeder durch einen Dschungel aus Fragen und möglichen Hilfestellungen schlagen muss, hat das Landratsamt Augsburg für die Dauer von drei Jahren drei dezentrale Anlaufstellen für Seniorinnen und Senioren im Landkreis eingerichtet. Die Pilotregionen sollen in enger Zusammenarbeit mit der Seniorenberatung und der Fachstelle für pflegende Angehörige sowie Seniorinnen und Senioren Erfahrungen sammeln und die flächendeckende Seniorenarbeit verbessern. Neben dem Raum Holzwinkel und Altenmünster hat auch die Region Meitingen-Biberbach-VG Nordendorf sowie das Projekt „AwiL – Altwerden in Langerringen“ eine Anlaufstelle eingerichtet.

Interkommunale, dezentrale Anlaufstelle in der Region Holzwinkel und Altenmünster

Bis 2025 wird die Anlaufstelle nun im Raum Holzwinkel und Altenmünster angeboten – und konkret umgesetzt in Kooperation mit den Senioreneinrichtungen BeneVit in Altenmünster und Vitalis Senioren-Zentrum St. Thekla in Welden. „In der Zusammenarbeit mit beiden Häusern gewährleisten wir, dass die Beratung innerhalb der Region und von professionellem Personal durchgeführt wird“, so Vorsitzender Bürgermeister Florian Mair. „Der Erstkontakt erfolgt dabei über das jeweilige Rathaus. Je nach Schwerpunkt der Anfrage wird diese dann zu dem hierfür qualifizierten Beratungspersonal in den beiden Senioreneinrichtungen nach Altenmünster oder nach Welden geleitet – und so eine qualitativ hochwertige Beratung und schnelle Hilfestellung ermöglicht.“
Grundlage für die Arbeit der Anlaufstelle ist das „Konzept für Anlaufstellen für Seniorinnen und Senioren in den Kommunen im Landkreis Augsburg“. Für die Umsetzung erhält die Region eine Förderung von Seiten des Landratsamtes, die übrigen Kosten übernehmen die Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung.

 

Einrichtung einer dezentralen Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren in der Region Holzwinkel und Altenmünster ab Mai 2022

Welden, 06.04.2022. Mit Förderung durch das Landratsamt Augsburg haben die Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Welden die Möglichkeit, ab Mai 2022 für die Dauer von drei Jahren eine interkommunale, dezentrale Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren einzurichten. Die Gemeinderatsgremien der beteiligten Gemeinden sind nun zur zeitnahen Beschlussfassung aufgerufen.

Im August 2021 haben sich die Gemeinden, vertreten durch das Entwicklungsforum, beim Landkreis Augsburg, genauer dem Fachbereich Soziales, Betreuungswesen, Seniorenfragen um eine dezentrale Anlaufstelle beworben. Die Anlaufstelle soll eine niederschwellige Erst-Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige in der Region sein, neutrale Beratung anbieten und eng mit regionalen Anbietern sowie der Seniorenberatung – Fachstelle für pflegende Angehörige die Seniorinnen und Senioren zusammenarbeiten.

Im November 2021 hat die Region den Zuschlag erhalten, um als eine von drei Pilotregionen in der Dauer von drei Jahren eine dezentrale Anlaufstelle erproben zu dürfen. Die weiteren Pilotregionen im Landkreis Augsburg sind die Gemeinde Langerringen sowie der Verbund Meitingen-Biberach-VG Nordendorf.

Einrichtung in der Region Holzwinkel und Altenmünster 

Vorbehaltlich der Beschlussfassungen durch die Gemeinderatsgremien soll die Anlaufstelle mit Hauptsitz in Altenmünster eingerichtet werden. Die Beratungen sollen jedoch möglichst niederschwellig bei den Beratenden daheim oder in barrierefreien Räumlichkeiten in jeder Gemeinde erfolgen.

Als Träger fungiert das Entwicklungsforum, während der Erstkontakt von Beratungssuchenden die jeweiligen Rathäuser sein werden. Diese vermitteln den Anruf an die Anlaufstelle.

Um eine professionelle und qualitativ hochwertige Beratung garantieren zu können, wird das Entwicklungsforum Kooperationen mit den beiden Senioreneinrichtungen BeneVit in Altenmünster sowie Vitalis Seniorenzentrum St. Thekla in Welden eingehen. Beide Einrichtungen stellen jeweils einen Fachmitarbeitende/n im Rahmen der dezentralen Anlaufstelle ab. Die Beratung wird neutral und fachgerecht erfolgen.

Förderung durch den Landkreis Augsburg

Im Mai 2022 beginnt die dreijährige Pilotphase mit zwei Mitarbeiter*innen. Das Wochenkontingent beträgt insgesamt 15 Stunden. Dabei werden 80% der Personalkosten vom Landkreis gefördert. Die übrigen Personalkosten sowie Sachkosten übernimmt das Entwicklungsforum und legt diese auf die beteiligten Gemeinden um.

Mit der Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren will das Landratsamt Augsburg die Möglichkeit eines dezentralen Beratungsangebots im Landkreis testen. Im Gegenzug ist ein jährlicher Tätigkeitsbericht mit Evaluierung der Beratungen erforderlich.

 

Bald möglich: dezentrale Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren

Ende des Jahres 2021 haben wir, zusammen mit zwei weiteren Regionen im Landkreis Augsburg, den Zuschlag für die Einrichtung einer Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren erhalten. Die Beratungsstelle wird vom Landratsamt Augsburg gefördert.

Mit Stand März 2022 nimmt die Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren in der Region Holzwinkel und Altenmünster zunehmend Gestalt an. Aktuell erstellen wir ein Konzept, über das die Gemeinderatsgremien in den Sitzungen im April beschliesen werden. Wenn alles klappt, könnte die Anlaufstellstelle bereits im Mai die Beratungen aufnehmen kann. 

 

Die Region bewirbt sich um eine Förderung einer dezentralen Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren beim Landratsamt Augsburg

Das Landratsamt Augsburg unterstützt Gemeinden und Gemeindeverbünde bei der Einrichtung von dezentralen Anlaufstellen für Seniorinnen und Senioren. Damit soll die Seniorenarbeit im Landkreis vor Ort unterstützt und gestärkt werden. Ziel der dezentralen Anlaufstellen, von denen bis zu drei Stück im Landkreis entstehen sollen, ist es, älteren Menschen niederschwellig vor Ort ein Beratungs- und Unterstützungsangebot zu machen. Lesen Sie hier weiter

Broschüre

Neuauflage der Broschüre "Selbstbestimmt, aktiv und fit"

Sie wollen sich gebündelt über alle Angebote im Bereich Senioren und Soziales in der Region Holzwinkel und Altenmünster informieren? Im Mai 2021 haben wir die Broschüre "selbstbestimmt, aktiv und fit" aus dem Jahr 2017 überarbeitet und neu aufgelegt. Sie bietet Informationen über Angebote für Seniorinnen und Senioren in den Gemeinden, Einrichtungen aber auch Anlaufstellen, Ärzte und vieles mehr. 

Die Broschüre ist in den Gemeinden als Print-Version erhältlich. Hier finden Sie die Broschüre ebenfalls zum Download:

Nachbarschaftshilfen 

Auf gute Nachbarschaft!

Die Nachbarschaftshilfe im Holzwinkel wurde von den Gemeinden Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden ins Leben gerufen. Sie ist die zentrale Anlauf- und Informationsstelle und möchte allen Bürger/-innen eine organisierte Unterstützungsstruktur bieten.

Das Ziel: das Miteinander stärken, durch Beziehungen und Kontakte die Lebensqualität im Holzwinkel erhöhen und eine Kultur der Fürsorge schaffen.

Weitere Informationen wie bpsw. über Angebote und Leistungen erhalten Sie im Flyer oder unter www.vg-welden.de/nachbarschaftshilfe.

Zweckvereinbarung zur Einrichtung der„Nachbarschaftshilfe im Holzwinkel“

Die fünf Gemeinden Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden haben in Abstimmung mit Einrichtungen und Trägern der Region, u.a. bei den Vernetzungstreffen „Soziales und Senioren“, für die Versorgung und Unterstützung ihrer älteren und hilfsbedürftigen EinwohnerInnen eine organisierte niederschwellige Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Dazu wurde der Verwaltungsgemeinschaft Welden im Rahmen einer Zweckvereinbarung die Aufgabe der Einrichtung und Betrieb der „Nachbarschaftshilfe im Holzwinkel“ übertragen.

Hilfe von Mensch zu Mensch

Die fünf Gemeinden Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden haben seit 2014 zusammen mit der Gemeinde Altenmünster den Weg einer engeren Zusammenarbeit im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) eingeschlagen. Nachdem Anfang 2018 die interkommunale Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V. gegründet werden konnte, arbeitet das Entwicklungsforum nun an einem weiteren wichtigen Vorhaben: Der Schaffung einer gemeinsamen Nachbarschaftshilfe im Holzwinkel.

Der Arbeitskreis „Entwicklungsfeld III“ beschäftigt sich seit 2015 mit dem Schwerpunkt Senioren und hat in einer Umfrage bereits die Anliegen und Bedarfe aller Einwohner ab 70 Jahren abgefragt. Demnach wünscht sich die ältere Generation, im eigenen angestammten Wohn- und Lebensraum alt werden zu können. Doch mit zunehmendem Alter benötigen viele Personen Unterstützung, um sich einen selbstständigen Alltag erhalten zu können.  Arbeiten in Haus und Garten, Einkäufe erledigen, Fahrten mit dem Auto, … viele ältere Mitbürger/-innen werden in hohem Maße von ihren Familien unterstützt und stehen vor großen Herausforderungen, selbstständig und selbstbestimmt daheim leben zu können.

Hilfe von Bürger/-innen für Bürger/-innen

Aus diesem Grund möchten die Holzwinkel-Gemeinden mit der „Nachbarschaftshilfe im Holzwinkel“ eine zusätzliche Unterstützung im Alltag bereitstellen. Damit soll die selbstständige Lebensführung älterer und hilfsbedürftiger Mitbürger/-innen gefördert. Aber auch Familien und Angehörige sollen durch das Angebot im Alltag entlastet werden. Noch im diesem Jahr soll, vorbehaltlich der Beschlussfassung der Gemeinderäte, die Einrichtung aufgebaut werden und Unterstützungsleistungen und Beratung sowie Information anbieten.

Denn: „Große Gelegenheiten, anderen zu helfen, ergeben sich selten, kleine dagegen tagtäglich.“ (Paul Gerhardt). Hierbei möchte die „Nachbarschaftshilfe im Holzwinkel“ einen wichtigen Beitrag leisten.

Lesen Sie hier den ausführlichen Pressetext.

Vernetzungstreffen Soziales und Senioren

Der Arbeitskreis „Entwicklungsfeld III“ beschäftigt sich seit 2015 mit dem Schwerpunkt Senioren und hat in einer Umfrage bereits die Anliegen und Bedarfe aller Einwohner ab 70 Jahren abgefragt. Es zeigt sich, dass viele ältere Mitbürger vor der großen Herausforderung stehen, selbstständig und selbstbestimmt daheim leben zu können.

Um überregionale und gemeinsame Lösungsansätze zu finden und zu diskutieren, lud der Arbeitskreis unter dem Vorsitzenden Michael Müller Gemeinderäte, Seniorenbeauftragte und Aktive aus dem Bereich der Senioren- und Sozialarbeit zu zwei Vernetzungstreffen ein.

Dabei wurden im März überregionale Handlungsansätzen wie ein gemeinsamer Kümmerer bzw. eine Organisation, die Einrichtung eines Fahrdienstes, die Einrichtung eines überregionalen Senioren-Beirats und die Unterstützung durch Haushaltsnahe Dienstleistungen und einen Besuchsdienst diskutiert.

Zeigten sich von dem Vorschlag einer interkommunalen Nachbarschaftshilfe im Raum Holzwinkel angetan: (v.l.n.r.) Frau Jansen, Herr Schuch (Bayr. Rotes Kreuz), Frau Zink-Edelmann (Bürgerservice Bachtal), Frau Hummel (Entwicklungsforum), Herr Bgm. Müller, Herr Bgm. Bergmeir, Frau Bgmin. Wiedemann

In einem zweiten Vernetzungstreffen im Juli konnte nun vorgeschlagen werden, zur Förderung der Seniorenarbeit und Unterstützung der älteren und hilfsbedürftigen Mitbürger/-innen eine interkommunale, organisierte Nachbarschaftshilfe im Holzwinkel einzurichten. Diese soll eine Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für ältere wie auch hilfsbedürftige Mitbürger/-innen sein und federführend von einem/einer Koordinator/in geleitet werden. Wichtigster Bestandteil sind ehrenamtliche Helfer, die Unterstützung anbieten. Das Ziel besteht darin, älteren wie auch hilfsbedürftigen Mitbürger/-innen dabei zu helfen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich in der Region Holzwinkel leben zu können. Dazu soll die Nachbarschaftshilfe auch eng mit vorhandenen sozialen Einrichtungen und Dienstleistern zusammenarbeiten. Das Entwicklungsforum arbeitet nun an der Klärung offener Punkte und bereitet den Beschlussvorschlag der Gemeinderäte sowie die Umsetzung einer möglichen Nachbarschaftshilfe vor.

Broschüre

Seniorenbroschüre 2017

„Selbstbestimmt, aktiv und fit“

Rückläufige Geburtenzahlen, steigendes Lebensalter und veränderte Familienstrukturen haben zunehmend Auswirkungen auf das Zusammenleben. Diese Entwicklungen stellen auch die ILE-Gemeinden vor neue Aufgaben. Mit den Themen Gemeinschaft, Jugend, Familien und Senioren beschäftigt sich gemeindeübergreifend der Arbeitskreis Entwicklungsfeld III „Freiraum für Gemeinschaft und Freizeit“.

Zu Beginn seiner Arbeit wollte der Arbeitskreis ganz genau wissen, wie die Lebenssituation älterer Mitbürger in den ILE-Gemeinden aussieht. Welche Sorgen, Anliegen und Nöte beschäftigen sie? Und - wie können wir helfen? Zu diesem Zweck hat der Arbeitskreis 2015/2016 eine Seniorenumfrage durchgeführt und anschließend ausgewertet.

Als ein Ergebnis der Seniorenumfrage hat der Arbeitskreis die Broschüre „Selbstbestimmt, aktiv und fit“ erarbeitet. Die Broschüre soll eine Hilfestellung im Alltag sein, und die Seniorinnen und Senioren dabei unterstützen, selbstbestimmt und aktiv in den Holzwinkel-Gemeinden zu leben.

Damit auch Sie sagen können: Hier habe ich FREIRAUM ZUM LEBEN.

Senioren-Umfrage 

Senioren Umfrage 2015

Die Grundlage für die Broschüre "Selbstbestimmt, aktiv und fit" war die Seniorenumfrage im November 2015, welche zum Ziel hatte, die Wohn- und Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger über 70 in den Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Welden zu erfahren und daraufhin zu verbessern.

Die Teilnahme an der Umfrage war selbstverständlich anonym und freiwillig. Die Angaben wurden streng vertraulich behandelt. Das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V.erstellte daraufhin eine Auswertung, welche auch den Gemeinden ;zur Verfügung gestellt wurde. Über die Ergebnisse der Umfrage wurde auch öffentlich informiert.

Durch Ihre Teilnahme haben Sie das Projekt Broschüre ermöglicht. Vielen Dank!

Presse:

Was sich Senioren im Holzwinkel wünschen (12.04.2016) 

Was Senioren wollen (04.12.2015)

 

 

Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V. 

Die Musikschule ist das Leuchtturmprojekt der interkommunalen Zusammenarbeit. Entstanden aus einer Idee einer Akademie, wurde nach zwei Jahren der Konzeption und Frage nach dem "Wie", der Weg zu einer interkommunalen Musikschule durch Unterstützung des Verband der Bayer. Sing- und Musikschulen konkreter. Im Januar 2018 konnte, in Zusammenarbeit mit regionalen Musikvereinen und den Gemeinden Adelsried, Bonstetten, Welden und Altenmünster der Verein Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V. gegründet werden. 

Informieren Sie sich über die Angebote der Musikschule direkt unter musikschule-ha.de.

Die Interkommunale Musikschule Holzwinkel und Altenmünster startet in ihr erstes Schuljahr!

Ab dem neuen Schuljahr 2018/2019 werden ca. 75 Kinder, Jugendliche und Erwachsende in der Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V. musizieren - dem interkommunalen Leuchtturmprojekt der Region Holzwinkel und Altenmünster. Als Bildungseinrichtung trägt sie dazu bei, das kulturelle Angebot auszuweiten und die Region weiter zu stärken.

Die Musikschule wurde als Projekt der vier Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten und Markt Welden im Januar 2018 gegründet. 58 Gründungsmitglieder unterstützen das Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit von Beginn an. In der Vorstandschaft engagieren sich neben den Gemeinden auch fast alle Musikvereine der Region – um so einen Einfluss auf die Entwicklung der Musikschule nehmen zu können. Denn die Bildungseinrichtung bietet über Blasmusikinstrumente hinaus ein breites musikalisches Spektrum an. Das Angebot richtet sich nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern auch an Erwachsene und Senioren.

Dabei wird Qualität großgeschrieben: Die Lehrkräfte der Musikschule verfügen über eine hohe fachliche und pädagogische Kompetenz. Der Unterricht wird dezentral in den vier Gemeinden angeboten.

Und dieses Konzept kommt an: Die Musikschule erfreut sich sehr reger Nachfrage, wie nach Anmeldeschluss für das erste Schuljahr 2018/2019 deutlich wurde: „Vor allem die Bereiche Früherziehung und Blockflöte werden nachgefragt. Aber auch viele Erwachsene haben sich für Musikunterricht angemeldet. Wir sind sehr zufrieden mit diesem Interesse. Je stärker die Angebote der Musikschule nachgefragt werden, desto mehr können wir anbieten“, berichtet 1. Vorsitzender Florian Mair und schwärmt: „Ab Oktober soll es zudem ein Jugendblasorchester mit 25 Jugendlichen geben“.

Herzliche Einladung zu mehreren Infoveranstaltungen der neuen Musikschule!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gründung der Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V.

Am 24. Januar 2018 wurde die interkommunale Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V.  gegründet - und damit ein wichtiges Projekt nachhaltig auf den Weg gebracht. Wie Bürgermeister Gleich mit „ILE machts möglich“ zusammenfasst: nur durch die interkommunale Zusammenarbeit der vier Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten und Markt Welden war dieser Schritt möglich.

Der Zweck der Musikschule besteht in der Übernahme der kommunalen Aufgaben der musikalischen Jugendbildung. Als Bildungseinrichtung zielt die Musikschule aber nicht nur auf die Nachwuchs-Ausbildung für die Musikvereine ab.

Mit einer Ausweitung des instrumentellen Angebots, bspw. im Bereich der Streich-, Tast- und Zupfinstrumente, kann jeder Interessierte Musik lernen und ausprobieren. Der Unterricht soll dezentral in vor Ort verfügbaren Räumen abgehalten werden - und die Musikschule zu einem weiteren der vielen Standortvorteile der Region werden.

Unterrichtsbeginn ist für Herbst 2018 geplant. Sobald der Verein im Vereinsregister eingetragen ist und der Vorstand die Arbeit aufgenommen hat, wird ein Schulleiter gesucht.

Sie kümmern sich um die Arbeit im neu gegründeten Verein: v.o.n.u.: Viktor Noack (Schatzmeister), Stefanie Eser (Beisitzerin), Johannes Kapfer (Beisitzer), Ruth Leutenmayr (Beisitzerin), Markus Mayr (Schriftführer), Markus Strohwasser (Beisitzer), Jasmin Berchtold (2. Vorsitzende), Sara Bunk (Beisitzerin), Florian Mair (1. Vorsitzender)

Wir wünschen dem Vorstand gutes Gelingen und der Musikschule einen guten Start!

Sie wollen auch Mitglied werden?

Senden Sie folgende Unterlagen

(% dlm beitrittserklaerung_musikschule-holzwinkel-und-altenmuenster-e.v.pdf button %)

(% dlm erm-lastschrifteinzug-musikschule-holzwinkel-und-altenmuenster-e.v.pdf button %)

per Email oder postalisch an die

Musikschule Holzwinkel und Altenmünster e.V.
Rathausplatz 1, 86450 Altenmünster,

Presse:

Musikschule Holzwinkel und Altenmünster (NMZ, April 2018)

Wer leitet die neue Musikschule im Holzwinkel? (16.03.2018)

Auftakt für die Holzwinkel-Musikschule (26.01.2018)

Musikschule im Holzwinkel kommt (09.01.2018)

Musikschule: Welden macht mit (21.12.2017)

Harmonie nur bei der Musikschule (20.12.2017)

Den Misstönen zum Trotz: Die Musikschule soll kommen (16.12.2017)

Keine Musikschule in Emersacker (08.12.2017).

Im Gleichklang durch den Holzwinkel (24.11.2017)

Im Holzwinkel spielt die Musik (14.11.2017)

 

 

Wanderwegenetz

Finales Aus für das Naturfreibad

Knapp 400 Personen haben sich bei der Informationsveranstaltung Chance Naturfreibad am 30.01.2019 über den Projektstand informiert.

Die Projektidee „Naturfreibad“ hat seit dem Jahr 2015 einen großen Anteil der interkommunalen Zusammenarbeit im Entwicklungsforum ausgemacht. Die fünf Gemeinden Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden hatten sich zusammengetan, um Möglichkeiten für die Realisierung einer Badegelegenheit zu eruieren. Ziel war eine belastbare Informationsgrundlage zu schaffen. Dafür wurde eine Standortauswahl von 2010 neu aufgerollt und im Jahr 2015 auf 14 Standorte erweitert.

Darauf aufbauend förderte das ALE Schwaben die Voruntersuchung einer Realisierung an zwei ausgewählten Standorten. Von 2017 bis 2019 wurden die Reailisierungschancen an einem Standort in Altenmünster für ein kommunales Bad sowie am Standort Adelsried für ein interkommunalen Bad mit Beteiligung der Gemeinden Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Welden erarbeitet. Diese Voruntersuchung wurde auch nochmal durch eine Expertise eines weiteren Planungsbüros überprüft. Damit hatte das Projekt nicht nur finanziell, sondern auch im gemeindlichen Arbeitsprozess und hinsichtlich Personalkosten viele Ressourcen gebunden.

Das Thema wurde 2018/2019 auch bezüglich Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und nach den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten umfangreich aufgearbeitet.

Dieser Film zeigt, wie es hätte werden können. Bitte darauf klicken.

Im Jahr 2019 konnten weitreichende Fördermittel von Seiten des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie ein Zuschuss durch den Bayrischen Landtag akquiriert werden.

Am 07.11.2019 fand ein Gespräch mit Ministerin Michaela Kaniber im Bayerischen Landtag statt. Sie stellte uns finanzielle Unterstützung für ein interkommunales Naturfreibad in Aussicht. Bildrechte: Kerstin Wies.

Im Jahr 2020 wurde die Planung des potentiellen Naturfreibades im Holzwinkel am Standort Adelsried vorbereitet. Durch eine Zweckvereinbarung übertrugen die beteiligten Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Welden die Planungsaufsicht bis Leistungsphase 4 HOAI. Für die Umsetzung des Planerauswahlverfahrens mit Förderung durch das ALE Schwaben wurde ein Umsetzungsbeschluss der beteiligten Gemeinden eingefordert. Als letzte der beteiligten Gemeinden hat diesen die Standortgemeinde Adelsried, nach der Kommunalwahl, im Dezember 2020 negativ beschlossen.

Für die Arbeit im Naturfreibad hatte sich schon ein Verein aus intereressierten Bürger*innen gegründet. Das Bild zeigt die Projektgruppe bei der zweiten öffentlichen Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Adelsried im März 2020.

Die übrigen Gemeinden haben die Chance auf ein Naturfreibad nicht aufgeben wollen und sich daraufhin, zusammen mit der Gemeinde Altenmünster, auf ein weiteres Vorgehen geeinigt. Als Alternative wurde ein Standort südlich vom Markt Welden am Weldenbahnradweg auf der Gemarkung Welden gefunden. Dieser Standort wurde bereits in der regionalen Standortuntersuchung aus dem Jahr 2016 als zweitbester Standort bewertet. Für die Planung an diesem Standort wurden gleichfalls fördertechnische Rahmenbedingungen abgestimmt sowie ein Entwurf einer Kostenaufteilung beauftragt.

In der Marktgemeinderatssitzung am 15.02.2022 hat sich nun der Marktrat Welden im nichtöffentlichen Teil mit der Frage des Grunderwerbs befasst. Dieser Sachverhalt wurde sehr kontrovers diskutiert. Auf Wunsch eines Marktgemeinderates wurde im Zuge der Debatte beantragt, ganz grundsätzlich über die Fortführung des Projektes abzustimmen. Die Beschlussfassung ergab ein sehr knappes und zugleich negatives Ergebnis: Eine Umsetzung des Projekts Naturfreibad am Standort Welden ist nicht möglich.

Damit ist aus Sicht des Entwicklungsforums Holzwinkel und Altenmünster e.V. die Grundlage für eine Umsetzung des Projekts Naturfreibad im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit nicht mehr gegeben.Die Entscheidung des Marktgemeinderatsgremiums ist bedauerlich, jedoch als demokratische Entscheidung gewählter politischer Entscheidungsträger zu respektieren. Projektarbeit in der interkommunalen Zusammenarbeit beinhaltet per se, dass sich Synergien und Chancen ergeben können, aus denen dann gemeinsame Projekte entstehen – oder nicht.

Ein Naturfreibad, wie hier in Albstadt, wird es in der Region Holzwinkel nicht geben.


Wir sind dankbar, dass wir mit dem Projekt soweit gekommen sind und wir es so weit begleiten durften. Gleichfalls bedanken wir uns bei allen Unterstützer*innen, die sich auf unterschiedlichen Wegen für ein Naturfreibad in der Region Holzwinkel&Altenmünster eingebracht und engagiert haben. Wir hoffen, in Zukunft auch in anderen Projekten weiterhin gut zusammenzuarbeiten.

Lesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung des Entwickungsforums:

22.02.18: Finales Aus für das Naturfreibad

 

Aktueller Stand zum Projekt „Naturfreibad im Holzwinkel“

Das Projekt „Naturfreibad im Holzwinkel“ ist aufgrund seines Umfanges kein einfaches Unterfangen. Nach einer Untersuchung mehrerer Standorte in der Region im Jahr 2015 wurde die Idee in den Jahren 2019/2020 mit einer Voruntersuchung für den Standort Adelsried sowie mehreren interkommunalen Gemeinderatssitzungen konkreter. Bei einem Termin mit Staatsministerin Manuela Kaniber (StMELF) im Landtag München im November 2019 wurde einem interkommunalen Bad eine höhe Förderung in Aussicht gestellt. Das ALE Schwaben als nachgeordnete und für die Förderung zuständige Behörde hat von allen am Projekt beteiligten Gemeinden (Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Heretsried, Welden) einen Umsetzungsbeschluss als Sicherheit gefordert. Dies ist ein gängiges Vorgehen bei Projekten größeren Umfangs.

Für die Gemeinden stellt sich naturgemäß die Frage, ob eine derartige Investition, die keine Pflichtaufgabe einer einzelnen Gemeinde wie bspw. die Trinkwasserversorgung darstellt, notwendig ist.  Die für die Umsetzung in Aussicht gestellten Fördermittel machen die Realisierung des Projektes jedoch möglich. Es gilt, weitsichtig und zukunftsorientiert mit dieser einmaligen Chance umzugehen.

Status Quo

Die Gemeinde Adelsried hat im Dezember 2020 den Umsetzungsbeschluss bzgl. des Naturfreibades am Standort Adelsried abgelehnt. Damit ist keine Umsetzung des Bades am Standort Adelsried möglich.

Nachdem das Projekt jedoch der gesamten Region zu Gute kommen soll, ist die Projektidee eines interkommunalen Naturfreibades mit dem ablehnenden Beschluss der Gemeinde Adelsried nicht ad acta gelegt. Wie in der Augsburger Allgemeinen Zeitung im Dezember 2020 berichtet wurde, haben sich die übrigen Gemeinden der Aufgabe angenommen, vor den weiterhin in Aussicht gestellten Fördermitteln zu überlegen, welcher in der Region befindliche Standort als Alternativstandort dienen könnte.

Erfreulich ist, dass sich an einem alternativen Standort auch die Gemeinde Altenmünster an dem Projekt beteiligen will. Damit ist weiterhin der interkommunale Ansatz und der einzigartige Charakter der Zusammenarbeit von fünf Gemeinden an einem solchen Projekt gegeben.

Die Gemeinden sind intern zurzeit damit beschäftigt, Konditionen am möglichen Alternativstandort zu erarbeiten.

Pressemitteilungen:

Bürgerdialog Chance „Naturfreibad im Holzwinkel“

Es geht voran – die fünf Gemeinden Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden sind in Sachen „Naturfreibad im Holzwinkel“ einen weiteren Schritt gegangen. Am 30.01.2020 um 19:30 Uhr lädt das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. deswegen zu der öffentlichen Veranstaltung Bürgerdialog Chance „Naturfreibad im Holzwinkel“ in die Mehrzweckhalle Adelsried ein, um allen Interessierten den aktuellen Stand vorzustellen. Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Was ist hier wohl passiert? Die Auflösung wird am 30.01.2020 vorgestellt.

Das Projekt gilt in der Zusammenarbeit der fünf Gemeinden bayernweit als einzigartig. Daher ist es besonders erfreulich, dass die Baukosten vom Krumbacher Amt für Ländliche Entwicklung gefördert werden. Hierzu gab es bereits Gespräche mit der zuständigen Bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU), die eine hohe Förderung in Aussicht gestellt hat (wie bereits berichtet).

Lesen Sie hier den gesamten Pressetext.

Datenschutzhinweis "Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit beim Naturfreibad im Holzwinkel"

 

Mobilitätstag

Im Rahmen des Zusam-Märktles fand der erste Mobilitätstag statt. Neben einem Fahrradparcour wurden Informationen zu Carsharing und alternativen Mobilitätsmöglichkeiten gegeben.

Lesen Sie hier den Berichta aus der Augsburger Allgemeinen vom 19.04.2022: Mobilität nimmt Fahrt auf.

 

 

 

On-Demand Angebot AktiVVo

358 Haltestellen für den AktiVVo

Läuft alles nach Plan, soll bereits ab Dezember 2022 in den Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried, Markt Welden, Markt Zusmarshausen sowie in Teilen der Gemeinde Horgau der AktiVVo fahren - und dabei ein möglichst lebensnahes und unkompliziertes Angebot im ÖPNV darstellen. Die Gemeinden haben nun, teils mit den Gemeinderatsgremien, teils mit den Bauhöfen, teils mit Beteiligung der BürgerInnen kleinteilig Haltepunkte für die zwei Kleinbusse festgelegt. Haltepunkte sind demnach an Einkaufsmöglichkeiten, Sport- oder Spielplätzen aber auch in Wohn- und Gewerbegebieten geplant. Insgesamt kommen wir auf 358 Haltestellen, die der AktiVVo bedienen wird. 

Und wie kommt es überhaupt zu dem Namen? Träger des Projekts ist der AVV, also Aufgabenträger für den ÖPNV im Landkreis Augsburg. Der Bezug soll natürlich im Namen erkennbar sein. Wir halten euch auf dem Laufenden - über den AktiVVo Holzwinkel/Roth-/Zusamtal. 

On-Demand Angebot nimmt Fahrt auf

Bereits im Jahr 2014 haben sich die Gemeinden für ein On-Demand Angebot für die Region Holzwinkel und Altenmünster interessiert. Ziel ist es, Angebote im Bereich ÖPNV zu schaffen, die lebensnah und nutzerfreundlich sind. In einer interkommunalen Sitzung der sechs Gemeinderatsgremien am 29.11.2021 informierte das Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V. über den aktuellen Stand des Projekts. Nachdem das On-Demand Angebot in der Region Formen annimmt, wollen wir zukünftig mit verstärkter Pressearbeit über das Projekt informieren.

Zur Entstehung der Idee

Mit On-Demand sind dabei Angebote im ÖPNV gemeint, die „nach Bedarf“ zwischen den Ortschaften ohne feste Linienführung fahren und damit Querverbindungen ermöglichen. Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Augsburg, aber auch der Stadt Augsburg sowie den Landkreisen Aichach-Friedberg und Dillingen a.d.Donau ist der Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV). Ende 2019 hatte das Entwicklungsforum für die Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Welden zusammen mit der Gemeinde Horgau und dem Markt Zusmarshausen einen Antrag beim Landkreis Augsburg sowie dem AVV auf Umsetzung eines On-Demand Angebots gestellt. Anfang 2020 fanden Abstimmungsgespräche zwischen dem Landkreis Augsburg, Vertretern des Verkehrsverbundes sowie den Bürgermeistern der interessierten Gemeinden statt. Dabei wurde von Seiten des AVV und des Landkreises Interesse an der Einführung eines flexiblen Buskonzeptes signalisiert.

Interkommunale Sitzung zur Information der Gemeinderäte 

In der interkommunalen Sitzung der sechs Gemeinderatsgremien ging Vorsitzender Mair nun auf den aktuellen Projektstand ein: Das On-Demand Angebot basiert auf der Tarifstruktur des AVV und soll daher, entsprechend der beteiligten Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried, Markt Welden, Markt Zusmarshausen und anteilig Horgau „AktiVVo Holzwinkel/Roth-/Zusamtal“ heißen. Konkret werden zwei Kleinbusse werktags von 6 Uhr bis 20 Uhr sowie Samstags von 8:30 Uhr bis 18 Uhr im Einsatz sein und Fahrten in dieser Region realisieren. Mair betonte, dass die Gemeinden großen Wert auf den Fahrtbeginn um 6 Uhr gelegt haben, um Erwerbstägigen und vor allem Auszubildenden mit dem AktiVVo eine Möglichkeit zu geben, ihre Arbeits- und Ausbildungsstellen zu erreichen.

Vorsitzender Mair erläuterte, dass im April diesen Jahres die Vorabbekanntmachung erfolgte, auf die im April 2022 die Ausschreibung des Buchungssystems und der Fahrdienstleistung erfolgen wird. Betriebsbeginn ist für Ende 2022 geplant. Bis Februar 2022 sind die beteiligten Gemeinden nun aufgefordert, in Abstimmung mit der Bevölkerung und späteren Nutzer*innen Haltepunkte zu definieren. Mair betonte, dass es Ziel des Projekts ist, die Haltepunkte nutzerfreundlich an Orten wie Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Arztpraxen usw. anzugliedern. Die Entwürfe der Haltestellen, die vor Ort mit Schildern sichtbar gemacht werden, werden dann mit dem AVV in Vor-Ort-Terminen abgestimmt.

Vorsitzender Mair freute sich über den guten Verlauf, den das Projekt bislang annimmt. „Mit dem AktiVVo werden wir endlich ein flexibles und lebensnahes Angebot im ÖPNV in der Region bieten können“, so Mair. „Der Erfolg hängt nun von der Definierung der Haltestellen und natürlich später von der Nutzung des Angebots ab“. Ab 2022 soll der AktiVVo vier Jahre lang in einer Pilotphase fahren, um Nachfrage und Nutzung, Verbesserungsmöglichkeiten usw. zu ermitteln. 

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung

„Auf dem Weg zu einem flexiblen Buskonzept für die Region Holzwinkel mit Altenmünster, Zusmarshausen und Horgau“

Der Wunsch und die Forderung nach einer guten Mobilität für den ländlichen Raum gehört derzeit definitiv wieder zu den Top-Themen. Bereits 2013/2014 haben sich die Gemeinden der Region mit einem nachhaltigen, flexiblen Mobilitätsangebot beschäftigt. Nun gibt es Neuigkeiten: Die sechs Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden haben im Dezember 2019 mit Unterstützung des Marktes Zusmarshausen einen Antrag für Einführung eines flexiblen Buskonzepts beim Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV) gestellt. .

So könnten die Haltestellen im Markt Welden angeordnet werden, kleinteilig und in Laufweite.

Das System FLEXIBUS, eine eingetragene Marke des Unternehmens BBS Brandner Bus Schwaben, ist ein modernes Personentransportkonzept im Öffentlichen Nahverkehr. Das Prinzip ist denkbar einfach: Auf telefonische Bestellung holt der Bus einen Fahrgast an einer nahegelegenen Haltestelle ab und bringt ihn an die gewünschte Haltestelle – die sich individuell und kleinteilig an Nutzerpunkte wie Kirchen, Arztpraxen oder Einkaufsmöglichkeiten befinden. Im Abstand von ca. 200-300 m sollen im jeweiligen Gemeindegebiet weitere Haltepunkte entstehen. Der Bus fährt dabei auf keiner festen Linie, sondern nur nach Bedarf die entsprechenden Haltepunkte an. 2014 wurde das System FLEXIBUS im Landkreis Günzburg eingeführt. Dort ist er fester Bestandteil des ÖPNV.

Nun wollen die Holzwinkelgemeinden zusammen mit Altenmünster und mit Unterstützung des Marktes Zusmarshausen ein flexibles Buskonzept auch als Pilot in den Landkreis Augsburg holen. Dazu wurde im Dezember 2019 ein Antrag beim AVV gestellt. Der ehemalige Vorsitzender des AK Mobilität, Bürgermeister Walter, versprach sich damit eine immense Verbesserung hinsichtlich der Querverbindungen auf dem Land. Denn dass in der Erreichbarkeit und Anschluss Defizite bestehen, bescheinigt auch das Nahmobilitätskonzept des Marktes Welden von 2019. Mit dem geplanten Vorhaben könnte den Anforderungen des demographischen Wandels und der Nutzeransprüche Rechnung getragen werden. Im Februar und März 2020 fanden Abstimmungsgespräche zwischen dem Landkreis Augsburg, Vertretern des Verkehrsverbundes sowie den Bürgermeistern der interessierten Gemeinden statt. Dabei wurde von Seiten des AVV und des Landkreises Interesse an der Einführung eines flexiblen Buskonzeptes signalisiert. Das geplante System stellt ein „Flexibles Buskonzept für die Region Holzwinkel mit Altenmünster, Zusmarshausen und Horgau“ dar. Nachdem der Kreistag am 24.04.2020 über das Projekt beraten hat, signalisierte der Landkreis, das Projekt als Ergänzungsangebot in das ÖPNV-Programm zur Stärkung des Ländlichen Raumes des Landkreises Augsburg aufzunehmen. Voraussetzung ist einer Förderung vom Freistaat Bayern. Mit Stand Juni 2020 wurden die beteiligten Gemeinden aufgefordert, ihre Zusage zum Projekt und zu ihrer finanziellen Beteiligung an der Umsetzung zu geben, bevor das Projekt im Kreistag erneut behandelt wird. Basierend auf der Tarifstruktur des AVV könnte das flexible Buskonzept Ende 2021 umgesetzt werden.

ÖPNV: AVV-Rufbuslinie 530
Zwischen Gabelbachergreut und Welden

Seit Dezember 2014 wird die AVV-Rufbuslinie 530 zwischen Gabelbachergreut und Welden angeboten.

Rufbusse werden überall dort eingesetzt, wo sich Bürger und Politik ein regelmäßiges Angebot wünschen, jedoch kein ausreichender Bedarf für die tägliche Durchführung aller vorgesehenen Fahrten besteht. Die neue AVV-Rufbuslinie 530 fährt deshalb nur auf Vorbestellung. Diese ist bis zu 30 Minuten vor den angegebenen Abfahrtszeiten im Fahrplan möglich.

Busfahrplan Rufbus

Radwegenetz

Hauptrouten

Der asphaltierte Landrat-Dr.-Frey-Radweg verbindet die Holzwinkelgemeinden im Laugnatal steigungsfrei.

Entlang der Staatstraße Welden-Zusamaltheim gibt es einen frisch angelegten Radweg ins Zusamtal und zum Zusam-Radweg.

Mitfahr-Möglichkeiten

Mitfahrzentrale Adelsried

Sie sind Pendler und suchen oder bieten eine Fahrgelegenheit zum Arbeitsplatz?
Ihr Arbeitsplatz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen?
Sie wollen Fahrtkosten sparen?

Loggen Sie sich ein – eventuell bietet jemand genau diese Strecke zum Mitfahren an, oder Sie bieten jemandem Gelegenheit zum Mitfahren in Ihrem PKW an und teilen sich die Kosten! Fahrer und Mitfahrer sparen als Fahrgemeinschaft bei einer täglichen Strecke von 25 km rund 100 Euro im Monat.

  • Dorferneuerung Hegnenbach
  • Dorferneuerung Heretsried
  • Dorferneuerung Lauterbrunn
  • Dorferneuerung Emersacker
  • Jugend- und Mehrgenerationenplatz Altenmünster
  • Erweiterung Freizeitgelände Markt Welden (geplant)